Puma hebt Umsatzerwartungen trotz Lieferproblemen an

Der Umsatz stieg im 3. Quartal um ein Fünftel auf 1,9 Mrd. Euro

Puma hebt Umsatzerwartungen trotz Lieferproblemen an

Puma hebt Umsatzerwartungen trotz Lieferproblemen an

Der weltweit drittgrößte Sportartikelhersteller Puma kämpft erfolgreich gegen coronabedingte Lieferschwierigkeiten und Produktionsausfälle. Das deutsche Unternehmen hat am Mittwoch seine Umsatzprognose angehoben und erwartet nun für das laufende Jahr ein Wachstum von mindestens 25 (bisher: mindestens 20) Prozent. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) werde zwischen 450 und 500 Mio. Euro liegen und damit in der oberen Hälfte der bisher genannten Spanne.

Der Nettogewinn werde deutlich steigen. Im Sommer wuchs das Geschäft allerdings deutlich langsamer als in den Monaten davor. Der Umsatz legte zwischen Juli und September währungsbereinigt um 20 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro zu, das EBIT um 21 Prozent auf 229 Mio. Euro.

"Im dritten Quartal mussten wir vielfältige Herausforderungen wie Produktionsausfälle durch einen Covid-19-Lockdown in Südvietnam, eine problematische Situation im Frachtbereich mit hohen Frachtraten, unzureichenden Kapazitäten und überlasteten Häfen sowie eine sehr schwierige Marktsituation in China bewältigen", sagte Vorstandschef Björn Gulden. Die Probleme bei der Beschaffung von Schuhen und Textilien blieben voraussichtlich bis zum Ende des Jahres bestehen, deshalb seien nicht alle Produkte verfügbar.

Trotzdem steigerte Puma die Rohertragsmarge im abgelaufenen Quartal auf 47,4 (2020: 47,0) Prozent. Der Nettogewinn stieg um 26 Prozent auf 144 Mio. Euro. Während das Geschäft in Nord- und Südamerika mit einem Plus von 31 Prozent boomte, kam Puma in der ehemaligen Boom-Region Asien kaum noch voran.

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