voestalpine verkauft 80 Prozent des Roheisenwerks in Texas

5,5 Jahre nach Inbetriebnahme des Werks in den USA wird ein Rückzug auf einen Anteil von 20 Prozent angepeilt

voestalpine verkauft 80 Prozent des Roheisenwerks in Texas

voestalpine verkauft 80 Prozent des Roheisenwerks in Texas

Corpus Christi / Linz. Der börsennotierte Stahltechnologiekonzern voestalpine zieht sich aus seinem Roheisenwerk in Texas zurück, wie das Unternehmen bekanntgab. Für die Fertigung der Eisenpellets (HBI, Hot Briquetted Iron) in Corpus Christi sei es aktuell in Gesprächen zum Verkauf von 80 Prozent ihrer Anteile. "Die Verhandlungen sind weit fortgeschritten", gab der Konzern nun bekannt.

Der Konzern habe in den vergangenen Monaten eine "ergebnisoffene Marktsondierung zur Stabilisierung des Geschäftsmodells" ihrer Direktreduktionsanlage in Texas durchgeführt. Teil der weiteren Beteiligung der Voest soll eine Vereinbarung zur langfristigen Absicherung des künftig für den ersten Dekarbonisierungsschritt benötigten Volumens von HBI an den Standorten in Linz und Donawitz sein.

Mit dem Abstoßen des 80-Prozent-Anteils hätte die Voest jedenfalls ein Sorgenkind weniger: Abhängig vom Ausgang der Verhandlungen könne ein erfolgreicher Abschluss des Verkaufsvorhabens zu einem Buchgewinn, der unter "discontinued operations" ausgewiesen werden soll, sowie zu einer "wesentlichen Verringerung der Nettofinanzverschuldung der voestalpine führen", hieß es in der Aussendung knapp. Die voestalpine Texas Holding werde im Jahresabschluss 2021/22 voraussichtlich "im Sinne von IFRS 5" als aufgegebener Geschäftsbereich festgehalten.

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