Privatisierungen: ÖVP will Post, Telekom und OMV ganz verkaufen

Die ÖVP will die verbliebenen Staatsanteile an der Post, der Telekom und der OMV ganz verkaufen. Derzeit hält der Staat an der Post 53, an der Telekom 28 und an der OMV 32 Prozent und kassiert dafür Dividende. ÖVP-Klubchef Kopf meinte im "WirtschaftsBlatt": "Es gibt genügend Privatisierungspotenzial im nichtinfrastrukturellen Bereich: Telekom, Post, OMV könnten sofort privatisiert werden."

Im Infrastrukturbereich sei er für eine Infrastruktur-ÖIAG mit Energieversorgern, Asfinag, ÖBB, etc., sagte Kopf. Allerdings hatte der Koalitionspartner SPÖ in der Vergangenheit klargestellt, dass es mit ihm keine weiteren Privatisierungen gibt. Die SPÖ warnte bisher immer vor einer "Verschleuderung von Staatsvermögen" und erinnerte an die Einnahmen, die der Staat durch seine Beteiligungen hat. Im Vorjahr lieferte die Staatsholding ÖIAG, die diese Staatsanteile verwaltet, 244 Mio. Euro an den Staat ab.

- APA

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