Preisauftrieb in Frankreich schwächte sich im August leicht ab

Preisauftrieb in Frankreich schwächte sich im August leicht ab

Preisauftrieb in Frankreich schwächte sich im August leicht ab

Die Inflation in Frankreich hat sich im August abgeschwächt. Die für den europäischen Vergleich berechnete Rate (HVPI) lag bei 6,5 Prozent und damit niedriger als im Juli mit plus 6,8 Prozent, wie das Statistikamt Insee in Paris mitteilte. Ökonomen hatten lediglich einen Rückgang auf 6,7 Prozent erwartet.

In Deutschland hatte die Inflation mit 8,8 Prozent (HVPI) im August den höchsten Stand seit fast 50 Jahren erreicht. Die Verbraucherpreisdaten aus den beiden größten Volkswirtschaften der Euro-Zone fließen in die Inflationszahlen für den gesamten Währungsraum ein, die am Vormittag (11.00 Uhr MESZ) veröffentlicht werden. Experten erwarten einen Anstieg von 8,9 Prozent im Juli auf 9,0 Prozent.

Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte damit unter Zugzwang geraten, die Zinsen spürbar zu erhöhen. Auch der deutsche Bundesbank-Präsident Joachim Nagel macht sich angesichts des außergewöhnlichen Inflationsschubs für eine kräftige Zinsanhebung stark. Der Leitzins liegt nach der Erhöhung um einen halben Prozentpunkt vom Juli aktuell bei 0,50 Prozent. Für die EZB-Ratssitzung am 8. September wird erneut ein kräftiger Zinsschritt erwartet. Inzwischen haben sich mehrere Euro-Notenbanker dafür ausgesprochen, dann auch eine noch größere Anhebung um 0,75 Prozentpunkte zu diskutieren.

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