Pirelli: Kein Russland-Rückzug, Produktion aber reduziert

Russische Produktion soll künftig dem internen Markt dienen

Pirelli: Kein Russland-Rückzug, Produktion aber reduziert

Pirelli: Kein Russland-Rückzug, Produktion aber reduziert

Der italienische Reifenproduzent Pirelli zieht sich nicht aus Russland zurück, reduziert jedoch seine Produktion im Land. Die Produktion in Russland soll künftig dem internen Markt dienen. Die Exporte aus Russland sollen mit einer stärkeren Produktion in anderen Ländern ersetzt werden, kündigte CEO Marco Tronchetti Provera an.

Pirelli stellt rund zehn Prozent seiner weltweiten Reifenproduktion in zwei Werken in Russland her. Der russische Markt selbst macht nur drei Prozent der Gesamteinnahmen des Konzerns und vier Prozent des bereinigten Betriebsgewinns aus. "Die lokale Produktion wird dem russischen Binnenmarkt dienen. Zur finanziellen Unterstützung haben wir eine Kreditlinie mit einer lokalen Bank eröffnet", erklärte der CEO.

Der europäische Markt soll verstärkt dank der Reifenproduktion in der Türkei und in Rumänien beliefert werden. "Wir müssen auf dem russischen Markt bleiben. Niemand weiß, was in den nächsten Monaten geschehen wird", so Tronchetti Provera.

Im ersten Quartal 2022 meldete der Konzern einen Nettogewinn von 109,8 Mio. Euro, was einem Plus von 160 Prozent entspricht. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 1.521 Mio. Euro. Im Gesamtjahr 2022 rechnet Pirelli mit einem Umsatz von circa 6 Mrd. Euro.

Energienetzbetreiber National Grid verdiente 2021/22 mehr

Energienetzbetreiber National Grid verdiente 2021/22 mehr

Gewinn nach Steuern kletterte um zwei Drittel auf 2,2 Mrd. Pfund

SBO im ersten Quartal mit mehr Umsatz, Aufträgen und Gewinn

SBO im ersten Quartal mit mehr Umsatz, Aufträgen und Gewinn

Auftragseingang mehr als verdoppelt

Flughafen Wien wieder in der Gewinnzone

Flughafen Wien wieder in der Gewinnzone

Passagierzahlen im April auf 1,8 Millionen gestiegen

Generali mit Nettogewinn von 727 Mio. Euro im ersten Quartal

Generali mit Nettogewinn von 727 Mio. Euro im ersten Quartal

Betriebsergebnis betrug 1,6 Mrd. Euro