Philips kooperiert mit FDA nach Rückruf von Beatmungsgeräten

Problem mit Schaumstoff in Geräten

Philips kooperiert mit FDA nach Rückruf von Beatmungsgeräten

Philips kooperiert mit FDA nach Rückruf von Beatmungsgeräten

Im Zusammenhang mit fehlerhaften Beatmungsgeräten will der niederländische Medizintechnikkonzern Philips nach eigenen Angaben vom Sonntag mit der US-Behörde Food and Drug Administration (FDA) kooperieren. Die FDA hatte am Freitag eine Reihe von ersten Ergebnissen nach einer Inspektion einer US-Produktionsstätte des Konzerns veröffentlicht und um weitere Tests gebeten.

Hintergrund ist der Rückruf der US-Tochter Philips Respironics im Juni für bestimmte Schlaf- und Beatmungsgeräte, weil sich ein Teil aus Polyurethanschaum zersetzen und giftig werden könnte. Am Montagvormittag sackte der Philips-Aktienkurs um rund 6,8 Prozent ab.

"Wir werden eng mit der FDA zusammenarbeiten, um dies zu klären, und bereiten die Inspektionsergebnisse und die jüngsten Anfragen in Bezug auf umfassende Tests nach", erklärte Unternehmenschef Frans van Houten laut einer E-Mail. Nach dem Rückruf plante Philips den Schaumstoff in den zurückgerufenen Geräten, die von Millionen Patienten verwendet werden, durch einen anderen Schaumstoff auf Silikonbasis zu ersetzen. Die FDA genehmigte diesen Plan zunächst, unter anderem auf Grundlage von Testergebnissen, die das Unternehmen der Behörde vorgelegt hatte.

Allerdings stellten FDA-Ermittler bei ihrem Besuch einer Produktionsstätte fest, dass der neue Schaumstoff einen Test an einem Gerät nicht bestanden hatte. Die US-Behörde hat nun ein unabhängiges Labor beauftragt, weitere zusätzliche Untersuchungen durchzuführen.

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