OMV mit hervorragendem Quartalsergebnis

Der OMV-Konzern hat im 1. Quartal 2011 die Ergebniserwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Der Umsatz legte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 53 Prozent auf 8,07 Mrd. Euro zu, der Betriebserfolg um 14 Prozent auf 807 Mio. Euro. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 365 Mio. Euro was eine Steigerung von fümf Prozent bedeutet.

Die von der APA befragten Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatzanstieg um ein Drittel gerechnet und ein praktisch unverändertes Nettoergebnis erwartet. Der Anstieg sei vor allem auf höhere Rohöl- und Produktenpreise, einen Anstieg der Gasverkaufsmengen sowie die erstmalige Erfassung der türkischen Petrol Ofisi zurückzuführen, so die OMV. Der EBIT-Beitrag der Rumänien-Tochter lag mit 282 Mio. Euro ebenfalls über dem Vorjahresquartal (230 Mo. Euro), ebenfalls vor allem dank des höheren Rohölpreises.

Für das Gesamtjahr 2011 rechnet OMV-Chef Gerhard Roiss wegen des Produktionsausfalls in Nordafrika und im Mittleren Osten mit einer geringeren Produktion als im Vorjahr. Im Bereich Raffinerien und Marketing (RM) soll die Petrol Ofisi die Ergebnisse stützen. Bei Gas Power wird der Beginn des kommerziellen Betriebs der ersten Stromprojekte für die zweite Hälfte dieses Jahres erwartet.

"Das erste Quartal 2011 erwies sich als sehr schwierig - eine starke operative Leistung war von politischen Unruhen in Nordafrika und im Mittleren Osten überschattet, was auch Einfluss auf unsere Produktion hatte", sagte Roiss. "Eine meiner Hauptaufgaben in den kommenden Monaten wird es sein, die OMV-Strategie zu überdenken und sicherzustellen, dass wir so aufgesetzt sind, dass wir den maximalen Wert aus den Konzerntätigkeiten holen können."

- APA

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