Offenbar Terroranschlag auf Putin verhindert

In Russland ist laut einem Bericht des Staatsfernsehens ein demnächst geplantes Attentat auf Premier Putin verhindert worden. In der ukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa wurden demnach drei zur internationalen Fahndung ausgeschriebene Russen gefasst. Ukrainische und russische Geheimdienste hätten damit den Anschlag auf den Präsidentschaftskandidaten kurz vor der Wahl vereitelt, hieß es.

Putins Sprecher Dmitri Peskow bestätigte der Agentur ITAR-TASS die Information. "Aber ich kommentiere sie noch nicht", sagte Peskow.

Die Moskauer Agentur Interfax meldete unter Berufung auf den ukrainischen Geheimdienst SBU, dass die Ermittlungen zurückgingen auf die Festnahme eines 31-Jährigen sowie zwei seiner Komplizen am 6. Februar. Die drei Russen seien unter Terrorverdacht festgenommen worden. Das Staatsfernsehen veröffentlichte Videoaussagen der Verdächtigen, die vor der Kamera zugeben, auf Putin einen Sprengstoffanschlag geplant zu haben. Demnach sollte das Attentat nach der Präsidentenwahl in der kommenden Woche verübt werden.

Die Männer sollen im Auftrag des tschetschenischen Terroristenführers Doku Umarow agiert haben. Sie seien aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) über die Türkei in die Ukraine eingereist. Auf ihren Computern seien Anschlagspläne sowie Aufnahmen von Putins Regierungslimousine gefunden worden. Die Ermittlungen dauerten an. Details sollten in der Abendnachrichtensendung bekanntgegeben werden, hieß es.

Ex-Geheimdienstchef Putin will am 4. März nach 2000 und 2004 erneut zum Präsidenten der Russischen Föderation gewählt werden. 2008 hatte er das höchste Amt seinem Gefolgsmann Dmitri Medwedew überlassen, um die Vorschriften der Verfassung einzuhalten, und sich mit der Funktion des Premierministers begnügt.

- APA

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