ÖVAG-Konzern schrieb 2010 nach Milliardenverlust wieder Gewinn

Nach zwei Jahren mit hohen Verlusten ist die Volksbank AG (ÖVAG) im Jahr 2010 auf Konzernebene in die schwarzen Zahlen zurück gekehrt. Die Bank zahlt in den nächsten Monaten 300 Millionen Euro und damit eine erste Tranche der Staatshilfe an die Republik zurück.

Vor Steuern weist der Konzern für 2010 einen Gewinn von 90,8 Millionen Euro auf, nach einem Vorsteuerverlust von 943,5 Millionen Euro im Jahr davor. Der Zinsüberschuss stieg um 30 Prozent. Die Kreditrisikovorsorgen haben sich nach Instituts-Angaben von 852 Millionen auf 364,3 Millionen Euro insgesamt mehr als halbiert.

Unter dem Strich verblieb im ÖVAG-Konzern ein Nettogewinn von 55,4 Millionen Euro. Im Jahr davor lag der Nettoverlust bei 1,084 Milliarden Euro.

Für 2011 erwartet der Vorstand ebenso wie in den Folgejahren ein Ergebnis vor Steuern von jeweils mehr als 100 Millionen Euro. Aus jetziger Sicht, so heißt es in der Bilanzmitteilung, werde im heurigen Jahr die Basis für Ausschüttungen auf das Bundes-Partizipationskapital und alle anderen ergebnisabhängigen Kapitalinstrumente für das Jahr 2012 gelegt.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, erreichte die Kernkapitalquote zum Ultimo 10,3 Prozent, nach 10,0 Prozent im Vorjahr. Die Eigenmittelquote bezogen aufs Gesamtrisiko habe zum 31. Dezember 12,8 Prozent betragen.

Die Bilanzsumme der ÖVAG sank von 49 auf 46,5 Milliarden Euro, die Gruppe hat erste Beteiligungsverkäufe hinter sich. Zur Zeit steht eine umfassende Restrukturierung an.

- APA

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