Österreichische Banken haben 2010 besser verdient

Österreichs Banken haben 2010 ihre Gewinne gesteigert: Die österreichsche Notenbank (OeNB) beziffert den Jahresüberschuss der Kreditinstitute heuer mit 3,06 Mrd. Euro nach 0,04 Mrd. Euro im Vorjahr.

Geringere Kreditrückstellungen und ein besseres operatives Ergebnis haben dazu beigetragen. Die Banken erzielten 3,74 Mrd. Euro aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT), wie die OeNB mitteilte.

Die Betriebserträge hätten "vergleichsweise stark" um 1,06 Mrd. Euro angezogen, die betrieblichen Aufwendungen seien nur um 0,23 Mrd. Euro gewachsen. Die Banken würden mit weiteren Wertberichtigungen im Kreditbereich rechnen, diese würden jedoch geringer ausfallen als 2009. Im vergangenen Jahr mussten viele Kreditinstitute hohe Vorsorgen bilden. Die Nettozinserträge stiegen laut OeNB auf 4,8 Prozent auf 6,88 Mrd. Euro. Die Erträge aus Provisionsgeschäften legten um 0,21 Mrd. Euro zu, jene aus Wertpapieren und Beteiligungen um 0,04 Mrd. Euro im Jahresvergleich.

"Markant" sei die erwartete Abnahme des Wertberichtigungsbedarfs auf Wertpapiere, die für 2010 um 3,69 Mrd. Euro niedriger ausfällt als noch im Vorjahr. Im Kreditbereich betrage der kalkulierte Wertberichtigungsbedarf 3,06 Mrd. Euro. 2009 lag dieser bei 4,42 Mrd. Euro.

- APA

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