Wo das Schnitzerl am teuersten ist

Wo das Schnitzerl am teuersten ist

Im Westen wird das Wiener Schnitzel richtig teuer: Preisvergleich der Arbeiterkammer zeigt Ost-West-Gefälle bei der österreichischen Leibspeise.

In rund 160 zufällig ausgewählten Restaurants in ganz Österreich hat die Arbeiterkammer Tirol die Preise für ein Wiener Schnitzel verglichen. Das Ergebnis zeige ein starkes Ost-West-Gefälle, sagte AK-Präsident Erwin Zangerl am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Die westlichen Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg seien um einiges teurer als die übrigen Bundesländer.

Das billigste Schnitzel bekamen die Testesser in der Gegend von Eisenstadt um sechs Euro serviert. Am tiefsten in die Tasche greifen mussten sie für ein Wiener Schnitzel in Bregenz um 18 Euro, so das Testergebnis. "Der Preis ist jedoch kein Qualitätskriterium", meinte Zangerl. Das perfekte Schnitzel sei den Testessern schon um sieben Euro aufgetischt worden.

Auch bei anderen getesteten Produkten sei die Bandbreite vom billigsten zum teuersten enorm. So koste beispielsweise ein halber Liter Apfelsaft mit Mineralwasser gespritzt im günstigsten Fall bei einem Wirten im Burgenland 1,40 Euro. In einem Wiener Lokal sei den Testern laut Studie mit 5,60 Euro das Vierfache berechnet worden.

Der Präsident der AK-Tirol forderte angesichts der Studienergebnisse: "Das Land Tirol muss dieser Preistreiberei Einhalt gebieten oder den Menschen finanziell unter die Arme greifen, damit man sich das Leben in unserem Land noch leisten kann." Die überhöhten Preise im Westen seien nicht gerechtfertigt, kritisierte Zangerl.

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