"Wir dürfen kein zweites Tschernobyl finanzieren"

"Wir dürfen kein zweites Tschernobyl finanzieren"

Die Grünen verlangen von Finanzministerin Maria Fekter, sie solle gegen die Finanzierung eines Atomkraftwerks in der Ukraine intervenieren.

Die Grüne Umweltsprecherin Christiane Brunner hat Finanzministerin Maria Fekter (V) aufgerufen, zu intervenieren, damit die Ukraine nicht wie geplant von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) Kredit bekommt, um Laufzeiten für zwölf AKW zu verlängern. "Wir dürfen kein zweites Tschernobyl finanzieren", warnte Brunner am Freitag in einer Aussendung.

Es gehe um Reaktoren sowjetischer Bauart, die in den 70er- und 80er-Jahren gebaut worden seien. Anstatt sie nach 30 Jahren abzuschalten, sollten sie durch Nachrüstungen bis zu 60 Jahre in Betrieb bleiben. "Weltweit war noch nie ein Atomkraftwerk 50 Jahre oder länger in Betrieb. Das sind unkalkulierbare Risiken", so Brunner.

Die Ukraine habe bei der EBRD 300 Million Euro beantragt. Eine Entscheidung über die Kreditvergabe werde noch im November erwartet. Österreich wird laut der Umweltsprecherin Finanzministerin Maria Fekter im Gouverneursrat der EBRD vertreten.

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