"Wir gehen in die Depression"

"Wir gehen in die Depression"

Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister hat massive Kritik an der Sparpolitik in der Eurozone geübt.

"Wir gehen in die Depression", warnte er in der Nacht auf Mittwoch in der "ZiB 24". Durch den Sparkurs sinke die Staatsverschuldung nicht, ganz im Gegenteil, zumal der Wirtschaft Geld entzogen werde.

Es sei "unfassbar", dass deutsche Ökonomen das wiederholten, was unter der Regierung von Heinrich Brüning in der Zwischenkriegszeit gemacht worden sei, so der Wirtschaftsforscher. Durch den scharfen Sparkurs seien damals alle Chancen erstickt worden, die Konjunktur in Deutschland wiederzubeleben.

In den südeuropäischen Ländern sei jetzt wieder eine "katastrophale Entwicklung" zu beobachten. Durch die Sparpolitik sei in diesen Staaten kein Aufschwung aus sich heraus möglich. Die Therapie sei somit Teil der Krankheit, kritisierte Schulmeister.

Hier geht's zur: ZIB 24 mit Stephan Schulmeister .

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