Westbahn-Chef Stefan Wehinger steigt aus

Westbahn-Chef Stefan Wehinger steigt aus

Westbahn-Gründer und - Geschäftsführer Stefan Wehinger hat sich soeben von seinem 25,93-Prozent-Anteil am Unternehmen getrennt.

Seine Anteile sollen die Miteigentümer, die französische Staatsbahn SNCF, die Haselsteiner Privatstiftung und der Sanierer Erhard Grossnigg übernehmen, ist aus dem Umfeld von Wehinger zu hören. Der ehemalige ÖBB-Personenverkehrsvorstand soll für den Verkauf der Anteile kolportierte zehn Millionen Euro bekommen. Wehinger, der auch aus der Geschäftsführung ausscheiden wird, wollte sich bislang dazu nicht äußern.

Zwischen Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner und dem Westbahn-Aufsichtsratsvorsitzenden Benedikt Weibel einerseits und Wehinger andererseits habe die Chemie schon seit längerem nicht gestimmt, ist zu hören. Haselsteiner sei mit der Performance – zuletzt war der Umsatz der Westbahn um 20 Prozent unter Plan – unglücklich gewesen. Außerdem hätte die Strabag Angst vor ausbleibenden ÖBB-Aufträgen gehabt. Haselsteiner wolle nun, anders als Wehinger, weniger auf Konfrontation mit dem größten Rivalen setzen, erwarten Insider. Als neuer Westbahn-Chef wird Erich Forster, zuletzt Chief Commercial Officer bei der Westbahn, gehandelt.

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