Wenig Wettbewerb bei Energie in Österreich

Wenig Wettbewerb bei Energie in Österreich

EU-Bericht bestätigt mangelnden Energie-Wettbewerb´in Österreich. Laut Regulator E-Control sind die Strompreise zu hoch, die Wechselraten zu niedrig.

Der heimische Energieregulator E-Control sieht durch den Bericht von EU-Energiekommissar Günther Oettinger zum Energiebinnenmarkt von Donnerstag seine Kritik an einem mangelnden Wettbewerb in Österreich bestätigt. Unter anderem werde von der EU die hohe Marktmacht der etablierten Energieversorger bemängelt, erklärte die Wiener Behörde in einer Aussendung.

Der EU-Bericht sei "Wasser auf die Mühlen des heimischen Energieregulators, der seit langem mehr Wettbewerb fordert", erklären die E-Control-Vorstände Walter Boltz und Martin Graf. Von einem Wettbewerbsmarkt im Energiebereich sei Österreich "noch weit entfernt", das belege der EU-Bericht einmal mehr.

Dass es am heimischen Energiemarkt an Wettbewerb mangle, zeige sich an den hohen Strompreisen in Österreich, die für Haushalte über dem EU-27-Durchschnitt lägen. Gerade in diesem Segment sei "die Marktmacht der etablierten Versorger deutlich zu spüren".

Auch die Wechselrate zeige, dass in Österreich zu wenig Wettbewerb herrsche: Hierzulande hätten 2010 gerade einmal 1,8 Prozent aller Endkunden ihren Stromlieferanten gewählt - eine der europaweit niedrigsten Wechselraten.

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