Wahl in Salzburg: Spitzenkandidaten haben gewählt – Erste Hochrechnungen um 17 Uhr

Wahl in Salzburg: Spitzenkandidaten haben gewählt – Erste Hochrechnungen um 17 Uhr

Bei guten Wetterbedingungen – weitgehend sonnig, aber kühl – haben die Spitzenkandidaten der Landtagswahl 2013 in Salzburg am Sonntag ihre Stimmen in ihren Wohngemeinden abgegeben.

Die Stadt Salzburg führt hingegen bei jeder Wahl etwa zur Tagesmitte in 16 ausgewählten Sprengeln Umfragen durch, so Wahlleiter Franz Schefbaumer. Dort wurden heuer bis 11.15 Uhr rund 2.800 Stimmen abgegeben, genau so viele wie bei der Nationalratswahl 2008. Damals lag die Wahlbeteiligung in der Stadt Salzburg letztlich bei 68,8 Prozent.

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller ist bereits um 8.00 Uhr früh wählen gegangen, ihr Wahl-Lokal ist das Sonderpädagogische Zentrum von Hallein. Burgstaller will das bisher schöne Wetter am heutigen Wahl-Sonntag nutzen und auf einen Berg gehen, wie sie im APA-Gespräch sagte. "Ich habe gestern Abend ein Konzert besucht, bin heute früh aufgestanden und suche jetzt einfach Entspannung. Keine Frage, heute ist ein Schlüsseltag. Aber ich habe alles nötige und sogar mein Bestes getan, und heute ist der Wähler am Wort", erklärte die Landeshauptfrau, die in Begleitung ihres Ehemannes Anton Holzer zur Wahl ging. "Natürlich muss man sich in meiner Position die verschiedenen Szenarien der Landtagswahlergebnisse überlegen. Aber wirklich realisiert werden kann das erst morgen", sagte die Landeshauptfrau und fügte hinzu: "Meine persönliche Zukunft ist nicht so wichtig."

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Die ersten Ergebnisse und Hochrechnungen zur Wahl in Salzburg finden Sie ab 17 Uhr hier .
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Pünktlich um 11.00 Uhr traf ÖVP-Spitzenkandidat LHStv. Wilfried Haslauer gemeinsam mit Lebensgefährtin Christina Rößlhuber in sein Wahllokal im Salzburger Stadtteil Parsch ein. Haslauer bedankte sich kurz bei den Beisitzern, "dass Sie sich Zeit nehmen bei diesem schönen Wetter", bevor er zur Wahlurne schritt. Er sei "vorsichtig optimistisch", bekundete der VP-Chef im Anschluss vor Journalisten: "Ich habe gut geschlafen und bin froh, dass der Tag der Entscheidung da ist." Nach dem Mittagessen will Haslauer gegen 15.45 Uhr in die ÖVP-Zentrale in der Merianstraße kommen: "So gegen drei, vier Uhr wissen wir, wo der Trend hinläuft."

1 vs. 2

Burgstaller hatte auf ihrem Kuvert eine große 1 aufgedruckt, Haslauer eine große 2. Dies hat aber nichts mit der Positionierung der Parteien auf dem Wahlzettel zu tun, und schon gar nicht ist es ein Orakel für den Wahlausgang. Es sind schlicht die Nummern des jeweiligen Wahlbezirkes - 1 für Hallein, 2 für Salzburg Stadt.

Der Langzeitobmann der FPÖ, Karl Schnell, kam gut gelaunt mit Gattin Christine und den beiden Söhnen Hermann und Jörg in die Volksschule zur Wahl. An der Urne ließ er den Söhnen und der Frau den Vortritt, ehe er selbst wählte. "Eine Stimme habe ich schon", scherzte er im APA-Gespräch, nachdem er sein Kuvert eingeworfen hatte. "Die Spannung steigt, ich bin schon sehr neugierig, wie es ausgehen wird." Wie auch immer seine Partei letztlich abschneiden wird, er werde auf jeden Fall so weitermachen wie bisher und alles für Salzburg tun. Nach den Gesprächen mit den Menschen auf der Straße habe er ein gutes Gefühl für den Wahlausgang.

Ganz in Grün erschien die Spitzenkandidatin der Grünen, Astrid Rössler, in ihrem Wahllokal. "Es sieht ganz danach aus, dass wir das gesteckte, ehrgeizige Ziel heute auch erreichen. Wir erwarten eine Verdoppelung auf 15 Prozent der Stimmen, das wäre perfekt für den heutigen Tag", sagte sie. Sie berief sich dabei auf die Stimmung und Rückmeldungen. "Wir haben unsere Botschaft, dass es einen Systemwechsel braucht, rüber gebracht und deutlich gemacht, dass wir uns aus den diversen Streitereien heraushalten." Am Nachmittag will sie Rad fahren und in der Sonne liegen.

Mit Gattin "Maresi" und Tochter Stefanie erschien Team-Stronach-Spitzenkandidat Hans Mayr zur Stimmabgabe. Mayr, er ist Bürgermeister der Pongauer Gemeinde Goldegg, hat dazu den Vorsitz der örtlichen Wahlbehörde kurz unterbrochen. Am Nachmittag will er dann in die Landeshauptstadt fahren. Die letzte Nacht sei von der Nervosität her weniger schlimm verlaufen als befürchtet, sagten er und seine Frau unisono. Was den Wahlausgang betrifft, hat Mayr "ein gutes Gefühl, die Stimmung ist in den letzten Tagen immer besser geworden". Wichtig sei es, den Klubstatuts - drei Mandate - zu erreichen, so der Bürgermeister. Wer Nummer 1 wird, wollte er nicht vorhersagen, eine der beiden Regierungsparteien werde aber unter die 25-Prozent-Marke rutschen.

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