Wahl in Kärnten und Niederösterreich: Erste Hochrechnungen um 16 bzw. 17 Uhr

Wahl in Kärnten und Niederösterreich: Erste Hochrechnungen um 16 bzw. 17 Uhr

Die aktuellen Wahl-Ergebnisse (via Infografiken) und Analysen finden Sie 17 Uhr (Niederösterreich) hier.

Mehr als 1,4 Millionen Stimmberechtigte sind in Niederösterreich aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Seit 6.00 Uhr sind die ersten Wahllokale geöffnet, die letzten schließen um 17.00 Uhr. Das vorläufige Endergebnis wird gegen 19.30 Uhr erwartet. Die ÖVP hat eine absolute Mehrheit zu verteidigen.

1,404.450 Wahlberechtigte sind ein neuer Rekord im Land. Wie 2008 kandidieren wieder neun Parteien bzw. politischen Gruppierungen. ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne, die alle dem bisherigen Landtag angehört haben, treten ebenso wie das Team Stronach landesweit an.

Die KPÖ kandidiert in 19 der 21 Wahlkreise (nicht in den Bezirken Gmünd und Waidhofen a.d. Thaya), die Mutbürger (MUT) sind in 13 Bezirken wählbar (nicht in Gänserndorf, Horn, Lilienfeld, Mistelbach, Tulln, Waidhofen a.d. Thaya, Wien- Umgebung, Zwettl). Die Christliche Partei Österreichs-Mitte Partei (CPÖMP) findet sich in den Bezirken Amstetten, Baden, Melk und Mödling auf den Stimmzetteln, die Piratenpartei nur im Bezirk Gänserndorf.

Vor fünf Jahren hatte die ÖVP ihre absolute Mehrheit auf 54,4 Prozent (plus 1,1 Prozentpunkte) ausgebaut und 31 der 56 Mandate im Landtag behauptet. Für die SPÖ setzte es mit nur mehr 25,5 Prozent (minus acht Prozentpunkte, 15 statt zuvor 19 Mandate) eine bittere Niederlage. Die 2003 auf 4,5 Prozent abgestürzten Freiheitlichen legten wieder auf 10,5 Prozent zu (sechs Mandate) und schafften überdies den Wiedereinzug in die Landesregierung. Die Grünen büßten 0,3 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent ein, behaupteten mit vier Sitzen jedoch ihren Klubstatus.

Kärnten wählt bis 16 Uhr

Um 5.30 Uhr hat heute, Sonntag, die mit Spannung erwartete Landtagswahl in Kärnten begonnen. 440.748 Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ein neues Landesparlament zu wählen. Wahlschluss ist um 16.00 Uhr, das vorläufige Endergebnis wird für etwa 19.00 Uhr erwartet. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Frage, ob die FPK den ersten Platz halten kann oder die SPÖ die Nummer Eins zurückerobern kann, die sie 1999 verloren hat.

Dass die Freiheitlichen Stimmen verlieren werden - 2009 hatten sie unter dem Namen BZÖ knapp 45 Prozent erreicht - wird nicht einmal von ihnen selbst bestritten. Landeshauptmann Gerhard Dörfler gab sich aber überzeugt davon, dass man trotzdem die Nase vorne haben werde. Die SPÖ wird dazugewinnen, das sagen alle Umfragen, sie hatten vor vier Jahren einen historischen Tiefstand von 28,7 Prozent erreicht, nun hofft Parteivorsitzender Peter Kaiser, dass die Umfrageergebnisse sich heute auch im Resultat niederschlagen.

Die ÖVP kam bei der vergangenen Wahl auf 16,8 Prozent, nach dem Birnbacher-Skandal und dem Neuanfang mit Gabriel Obernosterer ist das erklärte Wahlziel bescheidener, man will den Regierungssitz halten, wofür mehr als elf Prozent notwendig sind. Die Grünen hingegen, die 2009 mit 5,2 Prozent haarscharf den Wiedereinzug in den Landtag schafften, sind im Aufwind, der Truppe um Rolf Holub wird mindestens eine Verdopplung ihrer Stimmen zugetraut. Das BZÖ mit Josef Bucher, das sich nach der Rückkehr der Kärntner Freiheitlichen zur FPÖ neu gründete, muss um das Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde kämpfen, das Team Stronach hofft bei seinem ersten Antreten mit Ex-SPÖ-Abg. Gerhard Köfer auf einen Regierungssitz.

Die Kleinparteien wie die Piraten, LPÖ, ASOK und Liste Stark (tritt nur in drei Wahlkreisen an), sind laut den Meinungsforschern chancenlos. Von ihnen war auch im Wahlkampf kaum etwas zu hören oder zu sehen.

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