Wahl in Kärnten: Gerhard Dörfler – letzter an der Wahlurne

Wahl in Kärnten: Gerhard Dörfler – letzter an der Wahlurne

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Durch die Bank zuversichtlich haben sich die Herausforderer von Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei der Stimmabgabe zur Landtagswahl in Kärnten gezeigt.

Als erste am Sonntag zur Wahl gingen Josef Bucher vom BZÖ und Gerhard Köfer vom Team Stronach. Eineinhalb Stunden später waren auch die Wahlzettel von SPÖ-Chef Peter Kaiser, dem Grünen Rolf Holub und ÖVP-Mann Gabriel Obernosterer eingeworfen.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat am Sonntag als letzter der Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl in Kärnten um 13.00 Uhr in seiner Heimatgemeinde Himmelberg seine Stimme abgegeben. Dörfler zeigte sich vor Journalisten "zuversichtlich". "In Umfragen hat man sich schon öfter getäuscht", so der Landeshauptmann.

Über etwaige Konsequenzen nach einer eventuellen Niederlage habe er sich "noch keine Gedanken" gemacht. "Warten wir einmal das Ergebnis ab", erklärte der FPK-Politiker. Dörfler plante, am späten Nachmittag in die Landesregierung nach Klagenfurt zu kommen.

Frohen Mutes zeigte sich Bucher, der im Rathaus seiner Mittelkärntner Heimatstadt Friesach wählte. Der BZÖ-Spitzenkandidat und Bündnischef deutete das Wetter als "gutes Omen" für den Ausgang der Wahl: "Es ist ein guter Tag für das BZÖ, die orange Sonne wird heute in Kärnten wieder aufgehen." Am späten Nachmittag will Bucher in die Landeshauptstadt Klagenfurt fahren, um den Wahlausgang mit seinen Parteifreunden zu verfolgen.

Wohl zum ersten Mal nicht die SPÖ dürfte der ehemalige Sozialdemokrat Köfer gewählt haben, der diesmal für das Team Stronach antritt. Er wählte in Spittal an der Drau, wo er auch Bürgermeister ist. "Wir haben sehr gute Rückmeldungen – vor allem via Social Media und SMS – bekommen", wähnte auch er sich erfolgreich. "Ich bin sehr entspannt. Wir alle hoffen auf zwölf Prozent und damit den Einzug in die Landesregierung“, sagte er nach dem Urnengang in der Volksschule Ost zur APA.

"Ich bin sehr dankbar für die große Zuneigung, die mir in den letzten Wochen entgegengebracht wurde und freue mich auf das, was kommt", demonstrierte Grünen-Spitzenkandidat Holub, der im Klagenfurter Gasthof Rösch wählte, ungebrochenen Optimismus. "Ein schöner Tag für Kärnten, ein schöner Tag für mich", lautet seine Prognose gegenüber der APA. Am Nachmittag wird Holub in der Landesregierung eintreffen, die abendliche Wahlparty findet im Klagenfurter "Napoleonstadl" gegenüber dem Landesgericht statt.

Als gelernter ÖVP-Politiker wählte Spitzenkandidat Obernosterer erst nach dem Kirchgang in seiner Heimatgemeinde Maria Luggau im Lesachtal. Nach der Stimmabgabe um 11.00 Uhr meinte er: "Ich erwarte mir keine Wunder", "bin aber sehr optimistisch, dass wir unsere Wahlziele – das Halten des Landesrates und den dritten Platz – erreichen." Auch Obernosterer trifft am Nachmittag in Klagenfurt ein und wird dort die Landesregierung wie die Parteizentrale besuchen.

Als letzter von Dörflers bekannteren Herausforderern wählte SPÖ-Mann Kaiser, der sich ebenfalls "vorsichtig optimistisch" zeigte. "Die Partei war schon lange nicht mehr so geschlossen wie jetzt. Wir haben einen guten Wahlkampf durchgezogen und 150.000 Haushalte besucht. Die Vorzeichen stehen gut: Es ist Kaiserwetter", sagte er nach der Stimmabgabe um 11.30 Uhr in der Waldorfschule in Klagenfurt. Auch bei ihm standen Regierung und Parteizentrale auf der weiteren Agenda.

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