Untreue-Prozess gegen Heinz Sundt und Martin Huber beginnt

Untreue-Prozess gegen Heinz Sundt und Martin Huber beginnt

Im neuen Telekom-Verfahren wird der Verkauf der Nobelimmobilie am Wiener Schillerplatz 4 behandelt. Das Haus soll ohne Wertfeststellung und zu günstig von der Telekom Austria an Martin Huber verkauft worden sein. Ein Gutachterstreit ist zu erwarten.

Die juristische Aufarbeitung der Vergangenheit der Telekom Austria geht in die fünfte Auflage. Die beiden ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Telekom und der ÖBB, Heinz Sundt und Martin Huber, müssen sich vor Richterin Claudia Moravec-Loidolt dem Vorwurf der Untreue stellen. Der Strafrahmen beträgt zehn Jahre.

Im sogenannten "Telekom V"-Verfahren geht es um den Kauf der Wiener Innenstadtimmobilie Schillerplatz 4 im Jahr 2006 durch ein Immobilienunternehmen im Besitz von Huber und seiner Ehefrau. Verkäufer war die Telekom. Die Staatsanwaltschaft wirft Sundt und dem damaligen Finanzchef Stefano Colombo vor, das Objekt ohne Einholung eines Verkehrswertgutachtens um 4,4 Mio. Euro zu billig verkauft zu haben - und den Käufern dass ihnen das bewusst war. Das Objekt wurde ein gutes Jahr später um knapp den doppelten Preis weiter verkauft. Die genannten Ex-Vorstände haben bisher alle Vorwürfe zurück gewiesen. Das Gutachten der Staatsanwaltschaft, dass einen realen Kaufpreis für die Familie Huber von 9,8 Mio. Euro nennt, wird von ihnen als falsch zurück gewiesen. Sowohl die Prüfmethode wie auch die ausgewählten Parameter seien untauglich. Huber selbst hat sich mit drei eigenen Gutachten gewappnet.

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