Unglaublich: Mobilitätsclub fordert Erhöhung der Mineralösteuer

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In Österreich fließt bereits rund die Hälfte des Spritpreises an den Staat. Zu wenig, wie der VCÖ, eine Organisation, die sich ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität auf die Fahnen geheftet hat, nun.

Die VCÖ-Begründung: Bei der Besteuerung von Eurosuper liegt Österreich im EU-Vergleich nur an 17. Stelle und mit 48,2 Cent je Liter deutlich unter dem EU-Schnitt (55,6 Cent). Die MÖSt für 1 Liter Diesel beträgt hierzulande 39,7 Cent, der sechzehntniedrigste Wert der EU (Schnitt: 41,7 Cent).

"Österreich zählt beim Sprit zu den Diskontern in der EU", konstatiert der Verkehrsclub Österreich. In der Slowakei kosteten 50 Liter Eurosuper um vier Euro mehr, in Italien sogar um 18 Euro mehr. Eine Tankfüllung Diesel komme den Ungarn um drei Euro teurer, Italiener müssten 15 Euro mehr berappen. Für eine MÖSt-Anhebung gebe es also Spielraum, zumal der Kfz-Verkehr in Österreich nur für einen Teil der von ihm verursachen Kosten und Schäden aufkomme.

Andere Abgaben, die im Hochsteuerland Österreich bezahlt werden müssen, wurden allerdings nicht ins Verhältnis gesetzt. Ein Vergleich: Die Abgabenquote, also Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in Prozent des BIPs, liegt in Österreich bei fast 45 Prozent. In Deutschland sind es nur rund 41 Prozent, in der Schweiz nicht einmal 30.

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