Titanic-Werbespot von Red Bull: Deutscher Werberat schreitet nicht ein

Titanic-Werbespot von Red Bull: Deutscher Werberat schreitet nicht ein

Vor einigen Wochen hat ein für Aufregung unter Titanic-Nostalgikern und Hinterbliebenen der Opfer des Schiffsunglücks gesorgt. Nun hat der Deutsche Werberat bekannt gegeben, dass es keine Beanstandung gibt.

"Insgesamt haben wir knapp 370 Mails zum Red-Bull-Werbespot bekommen", sagt Andreas Pfeffer, Experte des Titanic-Museum Germany (Museum und Klub zum Thema). Großteils beschweren sich diese über die angebliche Pietätlosigkeit des Red-Bull-Spots, in dem angedeutet wird, die Katastrophe hätte verhindert werden können, wenn der Energydrink an Bord gewesen wäre. Schon Anfang September hatte Pfeffer entsprechende Proteste kanalisiert und den Deutschen Werberat damit konfrontiert.

Dieser hat nun aber laut Auskunft gegenüber dem Titanic-Museum Germany sein Verfahren eingestellt. Man sehe keinen Grund für eine Beanstandung. In der betreffenden Szene werde "allenfalls indirekt" auf die zukünftigen Ereignisse angespielt. Das Unglück werde "in keiner Weise" verharmlost oder lächerlich gemacht.

Für Andreas Pfeffer ist das nicht genug, die Protestwelle sei nicht vorüber. Man warte auf eine entsprechende Reaktion von Red Bull.

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