T-Mobile hat was gegen Orange-Übernahme

T-Mobile hat was gegen Orange-Übernahme

Deutscher Konzern beschwert sich vor dem Verfassungsgerichtshof gegen die Übernahmen von Orange durch Drei.

Der deutsche Konzern T-Mobile legt vor dem Verwaltungsgerichtshof (VwGH) Beschwerde gegen Bestrebungen zur Übernahme von Mitbewerber Orange ein. Ein Aufschub der Transaktion werde beantragt. Das berichtet der "Standard" in seiner Montags-Ausgabe.

Erst am Freitag hatte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) auf einen Einspruch gegen den Verkauf des Diskontanbieters "Yesss" an die Telekom Austria ("A1") verzichtet. Damit schien der Weg zur Übernahme von "Yesss"-Eigentümer Orange durch den zum Hutchison-Konzern gehörenden Mitbewerber "Drei" frei.

Formell gehe es T-Mobile darum, dass der Konzern bei dem Übernahmeverfahren vor dem staatlichen Telekom-Regulator TKK keine Parteienstellung erhalten und damit keine Einwände vorbringen habe können, berichtete der "Standard".

Hintergrund ist aber demnach auch die für 2013 geplante Versteigerung der Lizenzen für die neue Mobilfunktechnologie LTE. Hutchison und die Telekom Austria sollen durch die Übernahme der Bandbreiten von "Drei" und "Yess" über die Möglichkeit verfügen, die neue Mobilfunkgeneration innerhalb von rund einem halben Jahr anzubieten. Für die Deutschen könnte sich daraus ein Startnachteil von bis zu einem Jahr ergeben.

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