Staatsanwalt ermittelt gegen Spar-Chef Drexel

Staatsanwalt ermittelt gegen Spar-Chef Drexel

Wegen Verleumdung und übler Nachrede im Zusammenhang mit behaupteten Einsatz von Spionage-Software bei Hausdurchsuchung setzt nun die Staatsanwaltschaft in Gang.

Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen den Chef des Handelskonzerns Spar, Gerhard Drexel, Ermittlungen wegen Verleumdung und übler Nachrede eingeleitet, erfuhr die APA. Vor zwei Monaten hatte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) eine Strafanzeige eingebracht, weil Drexel behauptete, die BWB habe bei der Hausdurchsuchung der Spar-Regionalzentrale im August in Kärnten eine Spionage-Software eingesetzt.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, Thomas Vecsey, bestätigte der APA die Aufnahme der Ermittlungen.

Seitens der Wettbewerbsbehörde wurde stets betont, dass keine Spionage-Software eingesetzt wurde - was die Behörde auch von dem gerichtlich beeideten Software-Sachverständigen Uwe Sailer bestätigen ließ. Bei dem Software-Programm "osTriage" handle es sich um keine Spionage-Software, sagte Sailer damals der APA.

Die BWB wird nun von der Staatsanwaltschaft ersucht, innerhalb von drei Wochen Näheres zu den Umständen und Abläufen rund um die Hausdurchsuchung abzugeben.

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