Sekthersteller stößt geplante Schaumweinsteuer auf

Sekthersteller stößt geplante Schaumweinsteuer auf

Die heimischen Sekthersteller schäumen ob der kolportierten Pläne von ÖVP und SPÖ, wieder eine Steuer auf Schaumweine einzuführen. Italienischer Prosecco und Frizzante fielen nicht unter die Steuer und würden preislich bessergestellt - ein "inakzeptabler Dämpfer" für österreichischen Sprudelwein, so das österreichische Sektkomitee am Montag in einer Aussendung.

Die Branchenvertreter schwingen auch die Abwanderungskeule: Wegen der steuerlichen Mehrbelastung drohe eine "Flucht" der Sekthersteller beim Grundweineinkauf in das billigere Ausland. Zudem, argumentiert das Komitee, würde sich eine Sektsteuer für den Fiskus gar nicht auszahlen: Das Schaumweinsteueraufkommen betrüge 25 bis 30 Mio. Euro pro Jahr oder 0,05 Prozent des gesamten Steueraufkommens in Höhe von zuletzt 6,1 Mrd. Euro. Pro Flasche aber wären die Abgabe hoch.

Medienberichten zufolge sollen Schaumweine um 1 Euro je Liter bzw. 75 Cent pro Flasche teurer werden. Die Sektsteuer war mit 1. April 2005 abgeschafft bzw. auf null gestellt worden. Sie galt laut Sektkomitee für alle Schaumweinprodukte mit mehr als 3 bar Druck in der Flasche. Frizzante, Perlweine und die meist als Prosecco bezeichneten Schaumweine sind ausgenommen.

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