Schwanengesang bei Swarovski

Schwanengesang bei Swarovski

Die Unternehmensführung zerstritten, das Geschäft flau: Der Tiroler Swarovski Konzern steht vor einer Bewährungsprobe. Am Liechtensteiner Standort Triesen werden die Kapazitäten zurückgeschraubt und Mitarbeiter entlassen.

Die Tiroler Kristalldynastie Swarovski hatte schon einmal bessere Zeiten: Die weltweite Nachfrage nach den geschliffenen Glaskristallen geht zurück. Am Standort Triesen in Liechtenstein muss das Unternehmen deshalb jetzt seine Kapazitäten reduzieren und Mitarbeiter abbauen. 25 der rund 700 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen. Für die Betroffenen wurde ein Sozialplan erstellt, im Zuge dessen die Mitarbeiter auch bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle unterstützt werden.

In der internationalen Vertriebsorganisation und in Bereichen des Supply-Chain-Managements will Swarovski dagegen im nächsten Jahr wieder Mitarbeiter aufnehmen.

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Das Unternehmen wird zusätzlich durch Streits im Familienclan belastet, wie das Magazin "News" vergangene Woche berichtete hat Paul Swarovski, der bis 2011 einer der fünf wichtigsten Manager im von insgesamt rund 200 Familienmitgliedern kontrollierten Unternehmen war, gegen seine Abberufung Klage beim Arbeits- und Sozialgericht Wien eingebracht.

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