Scharinger zieht in ÖBB-Aufsichtsrat ein

Scharinger zieht in ÖBB-Aufsichtsrat ein

Ludwig Scharinger und Ursula Zechner neu im Aufsichtsrat der Bundesbahnen-Holding.

Aufsichtsrat der ÖBB-Holding ist die seit über zwei Jahre andauernde Zeit ohne einen Vertreter, der der ÖVP zuzurechnen ist, zu Ende. Verkehrsministerin Doris Bures (S) hat am Montag den früheren Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ), Ludwig Scharinger, in das Gremium bestellt. Im Mai 2010 waren zwei der ÖVP zugerechnete Vertreter aus Protest gegen die Bahnpolitik ausgezogen, sie ließen sich "aus persönlichen Gründen" nicht wiederbestellen.

Weiters neu wurde heute Ursula Zechner, Sektionschefin im Verkehrsministerium, in den Holding-Aufsichtsrat bestellt. Damit sitzen nun acht statt bisher sechs Kapitalvertreter im Aufsichtsrat: Vorsitzender ist Horst Pöchhacker, als sein erster Stellvertreter fungiert Herbert Kasser, weiters sind Paul Blumenthal, Kurt Eder, Leopold Specht, Gertrude Tumpel-Gugerell und nun neu Ursula Zechner und Ludwig Scharinger im Gremium.

Da nun zwei der acht Kapitalvertreter Frauen sind, sei das Ziel der Bundesregierung, bis 2013 den Frauenanteil in den Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen auf 25 Prozent zu steigern, für die ÖBB-Holding schon jetzt erreicht, betont Bures in einer Aussendung.

Vom Betriebsrat entsandt sind Roman Hebenstreit, Andreas Martinsich und Gottfried Winkler. Durch die Aufstockung der Kapitalvertreter bekommen auch die Arbeitnehmervertreter einen neuen vierten Aufsichtsrat dazu.

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