Scharinger zieht in den Aufsichtsrat der Kärntner Hypo

Scharinger zieht in den Aufsichtsrat der Kärntner Hypo

Bei ihrer Linie in Sachen Bankgeheimnis hat sich Finanzministerin Maria Fekter schon viel Input vom ehemaligen Raiffeisen-Oberösterreich-Boss Ludwig Scharinger geholt. Nun vertraut sie ihm eine andere wichtige Causa an: Scharinger wird neues Mitglied des Aufsichtsrats der staatlichen Problembank Hypo Alpe-Adria.

Scharinger soll bei der Hauptversammlung am Freitag in das Gremium aufgenommen werden. Der frühere Notenbank-Gouverneur Klaus Liebscher wird bei dieser Gelegenheit den Vorsitz übernehmen. Nicht ganz freiwillig, sondern nach heftigen Interventionen von ÖVP-Chef Michael Spindelegger und aus Gründen der Staatsräson.

Liebscher ist nicht der einzige, bei dem es sanften Drucks bedrurfte. Er soll seinerseits Hypo-Chef Gottwald Kranebitter bekniet haben, vorerst weiter die Bank zu führen. Kranebitter wird nachgesagt, seinen Job an den Nagel hängen zu wollen, denn er sträubt sich gegen den von Brüssel geforderten raschen Abverkauf der Balkan-Tochterbanken. Und er ist die dauernden politischen Reibereien leid.

Ein wichtiger Punkt für die Hypo-Abwicklung wäre etwa die Einrichtung einer Bad Bank, wo faule Kredite geparkt werden könnten. Dagegen wehrt sich aber Fekter. Um kreativere Lösungen zu finden, hat man dem Vernehmen nach nun auch bei deutschen Beratern angeklopft: Das Unternehmen Sachsen Asset Management bietet diverse Bad-Banking-Konzepte an.

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