Runder Geburtstag: Christbaum feiert seinen 200.

Runder Geburtstag: Christbaum feiert seinen 200.

Happy Birthday Christbaum! 200 Jahre lang feiern die Österreicher bereits unter dem Nadelbaum ihr Weihnachtsfest. Doch sah der Christbaum im Jahr 1813 noch anders aus: Er wurde aus Platzmangel aufgehängt.

Die erste Erwähnung aus dem Jahr 1813 besagt, dass evangelische Beamte und Flüchtlinge den Baum nach Graz mitgebracht hätten. Der Christbaum wurde vom protestantischen deutschen Adel "erfunden". Bereits früher war es schon üblich, im Winter etwas Grünes in die Stube zu holen - egal ob Fichten, Tannen, Föhren oder der Äste.

Vorformen des Christbaums dürfte es schon im Elsaß um 1500 gegeben haben. Um 1600 wird in der Beck'schen Chronik ein mit Äpfeln und Oblaten "aufgeputzter" Baum erstmals näher beschrieben. Es wird vermutet, dass Goethes Schilderung im Werther 1774 viel zur Verbreitung des Christbaums beigetragen hat.

Schon 1790 vermerkt der Maler Albrecht Adam kritisch eine Entwicklung, die sich heute im Schenken fortgesetzt hat: "Eine Familie wetteifert mit der anderen, und die, welche die schönsten blühenden Baum hat, ist sehr stolz darauf."

Als ältere Form des Brauchtums vermutet man den "hängenden Christbaum". Früher war in den Bauernstuben zu wenig Platz zum Aufstellen, daher wurden die Bäume entweder kopfüber oder am Spitz aufgehänt. Auf dem Land setzte sich der Christbaum vor allem in Westösterreich erst spät durch. Im Jahr 1948 schreibt der Grazer Volkskunde-Professor Viktor von Geramb: "Der Christbaum ist im Bauernhause durchaus noch nicht allgemein eingeführt".

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