Rewe prüft Trennung von Elektronik-Kette ProMarkt

Rewe prüft Trennung von Elektronik-Kette ProMarkt

Die Elektrohandelskette ProMarkt mit knapp 2.000 Beschäftigten und 70 Filialen steht vor dem Verkauf. Der deutsche Handelsriese Rewe prüfe eine Trennung von der Unterhaltungselektronik-Sparte.

Angesichts des scharfen Wettbewerbs im Unterhaltungselektronik-Markt in Deutschland und der Konkurrenz durch den Online-Handel müsse Rewe diesen Schritt in Betracht ziehen, erklärte Rewe-Vorstandsmitglied Frank Wiemer.

Perspektiven für eine "profitable Zukunft" gebe es für die ProMarkt-Filialen unter dem Dach von Rewe nicht. Mit einem Marktanteil von etwa 1,4 Prozent am Unterhaltungselektronik-Gesamtmarkt in Deutschland "fehlen die Voraussetzungen für eine Restrukturierung von ProMarkt aus eigener Kraft", räumte Wiemer ein.

Die Kette ProMarkt, die unter anderem mit der Metro-Tochter Media-Saturn konkurriert, gehört zu den Sorgenkindern des Rewe-Konzerns. Im vergangenen Jahr hatte die Kette einen dramatischen Umsatzrückgang um 15,5 Prozent verkraften müssen. In der Branche war schon länger über eine Trennung von der Kette spekuliert worden.

Media-Saturn hatte im ersten Quartal 2013 ein Umsatzplus von 2 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro vermeldet - im deutschen Heimatmarkt kletterten die Erlöse sogar um über 5 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Auch Media-Saturn ächzte lang unter der Konkurrenz von Online-Händlern wie Amazon. Dann begann aber eine Offensive im Internet - zudem übernahm Media-Saturn 2011 den Online-Händler Redcoon.

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