PISA-Studie: Österreich nimmt 2015 doch teil

PISA-Studie: Österreich nimmt 2015 doch teil

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek macht einen Rückzug vom Rückzug. Der im März abgesagte PISA-Test wird 2015 doch durchgeführt. Der Test wird in Österreich wie bisher vom Bildungsinstitut Bifie geleitet.

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek nimmt eine ihrer umstrittensten Entscheidungen zurück. Österreich wird nun doch wie geplant an der europäischen Bisldungsstudie PISA, mit der das Bildungsniveau von Schülern in staatenübergreifend ermittelt und verglichen wird, teilnehmen.

Nach dem im März bekannt gewordenen Datenleck beim bundeseigenen Bildungsinstitut Bifie, im Zuge dessen vertrauliche Testergebnisse von 400.000 österreichischen Schülern und die E-Mail-Adressen von 37.000 Lehrlingen auf einem Internet-Server in Rumänien auftauchten, hatte die Ministerin die Teilnahme Österreichs abgesagt und wurde für diese Entscheidung von Experten heftig kritisiert. "Das ist eine europäische Vergleichsstudie. Man kann nicht einfach die Teilnahme aussetzen", urteilten Bildungsprofis in ganz Europa.

Jetzt, nachdem beschlossen wurde, die Geschäftsführung des Bifie auszutauschen, gibt die Ministerin wieder grünes Licht für die Teilnahme Österreichs an PISA 2015. Die heuer abgesagten Feldtestungen werden im kommenden Frühjahr stattfinden, die Haupttestungen im Herbst. Der Austria Presse Agentur gegenüber bestätigte das Ministerium einen entsprechenden Bericht der "Kronen Zeitung".

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