Parkpickerl-Zoff: Erwin Pröll vs. Michael Häupl

Parkpickerl-Zoff: Erwin Pröll vs. Michael Häupl

Der Parkpickerl-Streit in der Bundeshauptstadt hat eine neue Dimension. Denn die Gebührenzonen in den Wiener Außenbezirken Penzing, Ottakring und Hernals werden ab 1. Jänner 2013 noch einmal deutlich erweitert.

Die neuen Zonengrenzen werden bis an den Rand des Wienerwaldes reichen – und damit das Leben der vorwiegend niederösterreichischen Pkw-Pendler erschweren. Keine gute Nachricht für den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP), der sich mitten im Wahlkampf befindet und jede Parkpickerl-Erweiterung als „unfreundlichen Akt“ bewertet. „Wir halten uns nur an den ursprünglichen Plan“, relativiert man im Büro des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl: „Aufgrund der Rückmeldungen jener Anrainer, die an den Zonengrenzen leben, dehnen wir diese so weit aus, dass dort keine Parkplatzprobleme mehr entstehen.“

Und schon dräut neues Unheil. Denn auch die letzte Schneise im Westen, der 18. Bezirk, könnte bald Zone werden. „Wir haben immer gesagt, dass das eine gute Idee wäre“, heißt es im Bürgermeister-Büro. Allerdings werde man die Bezirksvorstehung nicht übergehen. Erwin Pröll schäumt. Via ORF warnte er bereits vor neuen Zonengrenzen. Wenigstens hat er ein dankbares Wahlkampf-Thema: die Sorgen der Pkw-Pendler aus dem Wiener Umland.

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