Österreichs innovative Klima-Retter

Sonnentor

Sieger 2011 in der Kategorie Landwirtschaft & Gewerbe
Das Unternehmen Sonnentor - hier Sonnentor-Gründer Johannes Gutmann mit seiner Lebensgefährtin und Tochter Leo im Kindererlebnispark der Firmenzentrale in Zwettl - ist ein nachhaltig agierender Vorzeigebetrieb.

Bergladen Vorderstoder

SIEGER 2011 DER KATEGORIE ÖFF. EINRICHTUNGEN & REGIONEN
Gerhard Lindbichler, Bürgermeister von Vorderstoder, und Christian Kainz, Obmann des Vereins pro Vorderstoder, am Eingang des von der Bevölkerung betriebenen Nahversorgers im oberösterreichischen Alpendorf.

ORF und Lebensministerium suchen auch heuer wieder visionäre Ideen und Projekte für aktiven Klimaschutz. Seit fünf Jahren zeigen Teilnehmer in vier Kategorien, wie sie CO2-Emissionen eindämmen wollen. Neu: der Klimaschutzpreis Junior für Projekte von Kindern und Jugendlichen.

Der Jubel war groß, als im November 2011 Sonnentor-Chef Johannes Gutmann, zünftig in Lederhose und Trachtenhemd gekleidet, die Bühne in der Aula der neuen Siemens-City in Wien-Floridsdorf enterte. Der Österreichische Klimaschutzpreis ist für den nachhaltig agierenden Waldviertler Vorzeigebetrieb, der neben Klima- und Umweltschutz in sämtlichen Unternehmensbereichen großen Wert auf Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung legt, eine wichtige Bestätigung der engagierten Arbeit.

Auch für die Sieger in den anderen Preiskategorien, etwa den Bergladen Vorderstoder, einen von der Bevölkerung des oberösterreichischen Alpendorfs in Eigenregie geführten Nahversorger mit Schwerpunkt auf regionale Produkte, GriffnerHaus mit seinem innovativen und energieautarken Mehrgeschoß-Wohnhaus Griffen Green und die Schüler der HTBLA Weiz, die mit ihrer Photovoltaik-Eisdiele eindrucksvoll zeigten, wie kreativ an Österreichs Schulen nach Lösungen für die Klimaproblematik gesucht wird, war der Preis der Lohn für oft jahrelange, zeit- und geldaufwendige Arbeit an den Projekten.

Kick-off für Klimaschutzpreis 2012

Anfang Mai starteten Umweltminister Niki Berlakovich und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in der "Eventbox“ des Vorjahressiegers GriffnerHaus die Einreichungsphase für den Österreichischen Klimaschutzpreis 2012. "Klimaschutz ist eine Riesenchance. Um sie erfolgreich zu nutzen, brauchen wir eine weitreichende Ökologisierung unseres Wirtschafts-und Energiesystems genauso wie wir unseren Alltag nachhaltiger gestalten müssen. Mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis holen wir jene Vorreiter, Innovatoren und Querdenker vor den Vorhang, die mit ihren Projekten zeigen, wie’s geht, und beweisen, dass sich Klimaschutz auch wirtschaftlich lohnt. Jede und jeder kann teilnehmen, denn auf dem Weg in die Energieautarkie Österreichs zählt jeder Schritt“, erklärt Umweltminister Niki Berlakovich beim Start-Event.

Für ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ist der Österreichische Klimaschutzpreis ein hervorragendes Instrument, um den Menschen Lösungsansätze zu einer der größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen zu vermitteln. "Die bisherigen Einreichungen selbst, aber auch die Quoten unseres Servicemagazins, Konkret‘, das den Klimaschutzpreis präsentiert, bestätigen deutlich, dass das Thema Klimaschutz die Menschen bewegt und dass sie sich an Lösungen beteiligen wollen“, sagt Wrabetz anlässlich des Beginns der Einreichperiode.

Nachwuchspreis

Erstmals in der fünfjährigen Geschichte des Preises wird 2012 auch eine "Junior“-Variante für Kinder und Jugendliche gestartet, um auch in dieser Zielgruppe das Verständnis für Klimaschutzmaßnahmen zu stärken und die Kreativität bei der Entwicklung von Lösungen zum Klimaschutz zu fördern.

Vier Kategorien

Jede und jeder kann beim Österreichischen Klimaschutzpreis mitmachen. Der große Ideenwettbewerb ist auch für Unternehmen und Institutionen aus allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen offen. Wesentlich für die Einreichung ist, dass die Projekte bereits realisiert wurden oder noch im Sommer 2012 starten. Wie schon in den Vorjahren werden in vier Kategorien von einer unabhängigen Jury die Österreichischen Klimaschutzpreise vergeben:

• Klimaschutz in Betrieben
In dieser Kategorie können Einzel- und Kleinunternehmen aus Handwerk und Gewerbe bis zu Großunternehmen ihre Klimaschutzprojekte einreichen, vorausgesetzt, sie sind in die Gesamtstrategie des Unternehmens eingebettet.

• Klimaschutz im Alltag
Diese Kategorie spricht Privatpersonen genauso an wie öffentliche Einrichtungen, Vereine, Gemeinden, Regionen oder Verbände, die vorbildliche Projekte für den Klimaschutz umsetzen. Ebenso sind kreative und künstlerische Projekte im öffentlichen Raum zum Mitmachen eingeladen.

• Klimaschutz durch Innovation
In dieser Kategorie sind technologisch fortgeschrittene Projekte aus der Forschung und Wissenschaft willkommen, egal, ob sie im Hightech-Labor, auf der Uni oder in der eigenen Werkstätte entstanden sind.

•Klimaschutz in der Landwirtschaft
In dieser Kategorie können land- und forstwirtschaftliche Betriebe, vom bäuerlichen Familienbetrieb bis zu Gemeinschaften und Verbänden, ihre kreativen Projekte und Initiativen einreichen.

Jury und Publikum bewerten

Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Zuerst wählt eine Fachjury die besten vier Projekte jeder Kategorie aus. Diese Nominierten werden ab Ende September im ORF-Servicemagazin "Konkret“ (Mo-Fr, 18.30 Uhr, ORF 2) und in einer redaktionellen Serie in FORMAT der Öffentlichkeit präsentiert. Die Zuseherinnen und Zuseher haben dann die Möglichkeit, telefonisch oder online unter www.klimaschutzpreis.at für ihre Kategoriefavoriten zu stimmen. Aus den Bewertungen der Jury und den Publikumsstimmen werden die Siegerprojekte in den Kategorien ermittelt.

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