Österreich wird rassistischer

Österreich wird rassistischer

Dabei ist vor allem der Anstieg rechtsextremer, fremdenfeindlicher, rassistischer, islamophober und antisemitischer Taten um 8,4 Prozent gegenüber 2011 auffällig. Die Aufklärungsquote dieser Taten liegt dem Bericht zufolge bei 54,1 Prozent.

Die Gesamtkriminalität ist, wenn es nach den Anzeigen geht, um 1,5 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden im Vorjahr knapp 550.000 Straftaten angezeigt. "Der aktuelle Sicherheitsbericht für Österreich zeigt eine im Wesentlichen stabile Situation", meinte dazu Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) beim Pressefoyer nach dem Ministerrat. Der Anstieg bei den fremdenfeindlichen Taten sei aber "nicht zu unterschätzen".

Einige Details des Berichts: Demnach hat die Soko Ost im Vorjahr 142 mutmaßliche Straftäter festgenommen. Mehr als 310.000 Personen wurden im Vorjahr im Zuge der Kriminalprävention kostenlos beraten. Weiters gab es um 20,7 Prozent mehr Asylanträge als 2011. Die meisten Anträge kamen von Afghanen und Russen.

Die Gerichte haben im Vorjahr rund 62.000 Verfahren erledigt. Mehr als 47.000 Fälle mündeten in Verurteilungen, knapp 10.000 Verfahren endeten mit einer Diversion, rund 5.500 wurden eingestellt. Die meisten Verurteilungen gab es bei Vermögensdelikten, gefolgt von den Delikten gegen Leib und Leben sowie Suchtmittelverfehlungen.

Der Anteil der Geldstrafen an den Verurteilungen geht übrigens seit 2005 kontinuierlich zurück. 2005 waren noch bei 39 Prozent der Verurteilungen Geldstrafen die Sanktionen. 2012 waren es nur mehr 30 Prozent.

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