ÖIAG: Kritik von Rasinger

ÖIAG: Kritik von Rasinger

Kleinanlegervertreter Wilhelm Rasinger will Struktur der ÖIAG überdenken und kritisiert Chefsuche.

Der Kleinanlegervertreter Wilhelm Rasinger regt an, über die Struktur der ÖIAG nachzudenken. Derzeit sei es so, dass es 15 Aufsichtsräte für 15 Mitarbeiter gebe. Wer auch immer heute zum neuen ÖIAG-Chef gekürt wird, müsse sich klar sein, dass er dem Steuerzahler und nicht politischen oder wirtschaftlichen Netzwerken verpflichtet ist.

Rasinger kritisierte im APA-Gespräch in diesem Zusammenhang die Nebengeräusche bei der Suche nach dem Nachfolger des bisherigen Chefs Markus Beyrer. Die Auswahl sei nicht professionell und holprig erfolgt, in der Öffentlichkeit sei das Bild entstanden, es gehe nur darum, wer am Gängelband von welchem Netzwerk hängt. Schließlich gehe es um 70.000 Beschäftigte bei Post, Telekom und OMV.

Zentral sei, dass der Bund ein verlässlicher Kernaktionär ist. Eine Auflösung der ÖIAG lehnt Rasinger genauso ab wie "alles reinzustopfen was nach Infrastruktur riecht". Eine umfangreichere Privatisierung der drei teilstaatlichen Betriebe erwartet der Kleinanlegervertreter nicht.

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