ÖBB-Verkehr wegen Hochwasser gestört: Alle Details zu Zugverbindungen, Ausfällen und Verspätungen

ÖBB-Verkehr wegen Hochwasser gestört: Alle Details zu Zugverbindungen, Ausfällen und Verspätungen

Während die ÖBB-Weststrecke zwischen Wien und Salzburg wieder eingeschränkt in Betrieb genommen wurde, blieb der Bahnverkehr zwischen Tirol und Salzburg weiterhin wegen der Hochwasser-Katastrophe unterbrochen.

Teilweise aufatmen können die westlichen Bundesländer: Für die seit Sonntag, unterbrochene Korridorstrecke Salzburg-Kufstein wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Und der Zugverkehr zwischen Innsbruck und München konnte bis auf Weiteres mit Einschränkungen wiederhergestellt werden, teilten die ÖBB in einer Aussendung mit.

Der Abschnitt Kufstein-Kiefersfelden ist aus Sicherheitsgründen allerdings nur bei Tageslicht und mit 30 km/h befahrbar. ÖBB-Mitarbeiter - sogenannte Lehnenposten - beobachten die geologische Aktivität entlang dieser Strecke besonders intensiv, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten.

Die Korridorstrecke Salzburg-Kufstein ist laut Aussagen der Deutschen Bahn voraussichtlich eine Woche unterbrochen, informierten die ÖBB. Daher wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Aussichten für weitere Strecken

Die ÖBB gaben Montagnachmittag auch eine Prognose für weitere Strecken ab. Voraussetzung dafür seien jedoch sinkende Pegelstände, deutlich nachlassende Niederschläge, keine zusätzlichen Vermurungen und Steinschläge auf die Bahninfrastruktur, so die Bahn:

Die Strecke von Hinterstoder nach Selzthal konnte am Montag wieder geöffnet werden. Heute (Dienstag) wird voraussichtlich die Strecke Attnang-Puchheim nach Obertraun-Dachsteinhöhlen geöffnet werden, ab Mittwoch auch weiterführend nach Stainach Irdning.

Entgegen ursprünglichen Einschätzungen kann die Brennerbahn aufgrund von drohenden Hangrutschen nicht vor heute gegen Mittag in Betrieb genommen werden, sagte ÖBB-Sprecher Michael Braun. Auch die Verbindung zwischen Stainach/Irdning und Radstadt blieb weiterhin unterbrochen.

Mehrere Wochen werden die innerösterreichischen Strecken Hochfilzen-Zell/See-Bischofshofen-Radstadt gesperrt bleiben, weil es hier massive Schäden an der Eisenbahninfrastruktur gibt.

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Hier finden Sie alle Informationen zu Versprätungen und Zugausfällen der ÖBB: Hochwasser beeinträchtigt fahrplan.oebb.at .
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Bei der mehrheitlich privaten Westbahn, die zwischen Wien und Salzburg fährt aber keine Trassen betreibt, sieht man derzeit keine Auswirkungen. "Derzeit sehen wir keinen wirtschaftlichen Schaden für die Westbahn", so Sprecherin Angelika Veith.

Entwarnung gibt es bei der staatlichen Autobahnholding Asfinag. „Wir sind angesichts der Katastrophe noch sehr glimpflich davon gekommen“, so Sprecher Christian Spittaler.

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