Oberösterreichische M-Oil ist insolvent

Krisenbedingte Verbindlichkeiten machen Sanierungsverfahren nötig - 6 bis 7 Millionen Aktiva - Uneingeschränkte Weiterführung ist angestrebt

Über den oberösterreichischen Diesel-Versorger M-Oil mit Sitz in Ried im Traunkreis (Bezirk Kirchdorf) ist am Montag beim Landesgericht Steyr das Sanierungsverfahren eröffnet worden. Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich auf bis zu rund 35 Mio. Euro. Ihnen stehen Aktiva von 6 bis 7 Mio. gegenüber. Die Insolvenz betrifft 300 Gläubiger und 31 Dienstnehmer. Eine uneingeschränkte Weiterführung ist geplant, so die Sanierungsverwalter.

Der Antrag auf ein Sanierungsverfahren wurde demnach nötig, weil alte Verbindlichkeiten, die im Wesentlichen auf die Wirtschaftskrise zurückgeführt werden, nicht im erforderlichen Umfang abgebaut werden konnten. Das Unternehmen habe bereits einen Vorschlag für den Sanierungsplan vorgelegt, hieß es in der Aussendung. Damit solle es zu einer Entschuldung kommen. Das operative Geschäft verlaufe seit geraumer Zeit deutlich positiv. Der Weiterbetrieb sei dann gesichert, wenn es zu keinen Einschränkungen bei den Lieferanten des Unternehmens komme, so die Sanierungsverwalter.

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