NSA-Abhörskandal: Faymann will sein Handy nicht wechseln

NSA-Abhörskandal: Faymann will sein Handy nicht wechseln

Faymann sagte vor den EU-Gipfelberatungen am Freitag in Brüssel: "Nein, ich besorge mir kein neues Handy. Und ich finde auch, wenn so viele Menschen angeblich ausspioniert werden oder einfach ihre Daten verwendet werden, dann ist das sowohl beruflich als auch privat für jeden unangenehm, falsch und muss uns bei jedem gleich entrüsten, egal ob er Premierminister ist oder nicht."

Es sei ein richtiger Ansatz, dass die Europäer in dieser Angelegenheit gemeinsam auftreten. Wenn die Vereinigten Staaten das ernst nehmen würden, "was sie in Sonntagsreden oft betonen, wie wichtig ihnen die Partnerschaft und Zusammenarbeit und Vertiefung mit Europa ist, dann kann man das jetzt gut messen", sagte der Kanzler: "Ob sie, wenn so ein Störfaktor aufgetaucht ist, nämlich ein ernst zu nehmender, inakzeptabler, ob sie dann bereit sind, das auch wieder aus dem Weg zu räumen."

Der Bundeskanzler verwendet üblicherweise ein iPhone. Präsidialchef Manfred Matzka, zuständig für die Abhörsicherheit im Bundeskanzleramt, sagte gegenüber der Zeitung "Österreich" vom Freitag: "Der Kanzler verwendet mehrere, speziell gesicherte Handys verschiedener Marken. Außerdem nehmen wir regelmäßig technische Checks im Bundeskanzleramt vor. Die Mobiltelefone und die gesamte IT-Umgebung sind hoch gesichert, da haben wir viel investiert." Und: "Wir haben keine Hinweise, dass Gespräche des Kanzlers abgehört wurden."

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