Norbert Stegers Tochter Petra Steger fix im Nationalrat

Norbert Stegers Tochter Petra Steger fix im Nationalrat

Für Steger auf ihr Mandat verzichten wird FPÖ-Kultursprecherin Heidemarie Unterreiner. Steger, die eine der besten Basketballerinnen des Landes ist, will sich künftig vor allem um Sport-Agenden kümmern, kündigte sie an.

Möglich wird der Einzug der Tochter des früheren Ex-Vizekanzlers und FPÖ-Obmanns Norbert Steger durch den Verzicht vor ihr gereihter Kandidaten. Sie hatte bei der Wahl am 29. September nur auf Platz zehn der Wiener Landesliste kandidiert. Ausschlaggebend wurde letztendlich der Mandats-Verzicht von FPÖ-Kultursprecherin Heidemarie Unterreiner, die auf Platz drei der Wiener Landesliste gereiht war.

Strache dankte der ebenfalls an der Pressekonferenz teilnehmenden Unterreiner für ihren Schritt. Die langjährige Kommunalpolitikerin, die in der letzten Periode im Hohen Haus saß, bleibe der Partei mit ihrer Expertise aber auf jeden Fall erhalten, sagte der FP-Chef. Unterreiner selbst betonte, es sei ein "goldener Zeitpunkt" sich zurückzunehmen, da sie damit Steger eine Chance biete. Sie wünsche der Neo-Abgeordneten "viel Glück und Erfolg".

Die künftige Jung-Mandatarin sagte, für sie verwirkliche sich nun etwas, "was ich bis vor einem Jahr noch überhaupt nicht für möglich gehalten habe". Ihr Dank gelte Strache, der ihr trotz ihres jungen Alters (26 Jahre) eine Chance gegeben habe sowie auch Unterreiner. Deren Entscheidung zum Rückzug verlange "großen Mut" und eine "große Persönlichkeit". Als Ziel nannte Steger neben dem Einarbeiten in das parlamentarische System, die Parteipolitik aus dem Sport herauszubringen.

Gefragt, ob sie angesichts des verhältnismäßig geringen Anteils an weiblichen Jungwählerinnen bei der FPÖ ein Angebot an eben diese sein werde, sagte Steger, sie sei eine Erweiterung der Frauen-Mannschaft. In erster Linie aber gelte ihre Konzentration dem Sport. Strache meinte dazu, das Thema sei ohnehin Chefsache: "Für die jungen Frauen bin ich zuständig in erster Linie." Von Steger erwartet er sich, dass sie "frischen Wind" in die Sportpolitik bringen werde, denn sie sei eine Praktikerin, "keine Sportbürokratin".

Und auch FP-Generalsekretär Herbert Kickl zog einen Vergleich zum Sport: "Der Trainer HC Strache hat Dich vom Bankerl in die Kampfmannschaft geholt. Dort hast du jetzt ein Fixleiberl." Die Partei erwarte sich nun, dass die Basketballerin in den Polit-Matches ebenso scoren wird wie bisher im Sport.

Auch die übrigen Mandatare des künftig 40 Köpfe starken FPÖ-Klubs wurden nun endgültig fixiert. Es sind dies sieben Frauen und 33 Männer. Ins Hohe Haus zurückkehren werden die ehemalige niederösterreichisches Landesvorsitzende Barbara Rosenkranz wie auch ihr Tiroler Kollege Gerhard Hauser. Dazu kommt der langjährige Vorarlberger Mandatar Reinhard Bösch.

Unter den zahlreichen männlichen Zugängen ist unter anderem Wendelin Mölzer, der Sohn von EU-MandatarAndreas Mölzer. Wieder in den Nationalrat geschafft hat es die wegen ihrer Islam-Kritiken umstrittene Susanne Winter. Unter den Abgängen im blauen Klub befinden sich anderem die Kärntner Josef Jury, Maximilian Linder und Martin Strutz sowie der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf, er war nicht mehr angetreten.

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