Noch mehr Verlust bei der Asamer Gruppe

Noch mehr Verlust bei der Asamer Gruppe

Schulden und immer höhere Verluste - bei der Asamer Gruppe gibt es zu Weihnachten keinen Grund zum Feiern.

Ohlsdorf. Die Lage der Baustoffgruppe Asamer wird immer brenzliger. Mitte November wurde bekannt, dass das Unternehmen mit bis zu 900 Millionen Euro verschuldet ist und in zwei Teilgesellschaften zerschlagen wird (Siehe den Artikel: "Der Baustoffgruppe Asamer sind die Schulden über den Kopf gewachsen")

Nun gibt es die nächste Hiobsbotschaft: Die Verluste der Unternehmensgruppe mit Standorten in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Russland, Libyien, Saudi Arabien und in den Arabischen Emiraten dürften im heurigen Jahr noch höher ausfallen als erwartet. Bisher war man von einem Fehlbetrag von 70 Millionen Euro ausgegangen. Einem Bericht des "WirtschaftsBlatts" zufolge soll der Verlust jedoch bei fast 100 Millionen Euro liegen.- Ein Großteil des Minus wurde im Ausland eingefahren. 6,6 Millionen sind den Werksstillständen in Libyen zuzuschreiben, je 2,2 Millionen hat Asamer in Ungarn, Rumänien und bei den Bauvorhaben anlässlich der Olympischen Spiele in Sotschi in den Sand gesetzt und in der Slowakei liegt das Ergebnis bei 2,7 Millionen unter Null.

Wie es mit der Unternehmensgruppe im kommenden Jahr weitergeht steht immer noch nicht fest. Über ihre Zukunft wird noch verhandelt. Eine Lösung ist auch deshalb nicht einfach zu finden, weil 17 verschiedene Banken involviert sind. Der größte Gläubiger ist die Raiffeisen Landesbank Oberösterreich.

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