Niemetz: Schwedenbomben-Rettung gescheitert – jetzt wird verkauft

Niemetz: Schwedenbomben-Rettung gescheitert – jetzt wird verkauft

Im Rennen um den Verkauf des Heidi Chocolate S.A. mit Sitz in Rumänien.

Beide Interessenten haben ihre ursprünglichen Angebote zuletzt noch einmal nachgebessert und würden sich Niemetz je rund 4,3 Millionen Euro kosten lassen, wie Tahbaz erklärte.

Laut Gerhard Weinhofer von der Creditreform müsste der Käufer aber noch wesentlich mehr Geld in die Hand nehmen, um die Schwedenbombenfabrik in Schuss zu bekommen. Seinen Angaben zufolge würden die notwendige Erneuerung des Maschinenparks, ein neues Marketingkonzept und eine neue Liegenschaft - der jetzige Standort wurde bereits verkauft und kann nur noch bis spätestens 2015 genutzt werden - noch einmal an die 4 Millionen Euro verschlingen.

Keine 4,2 Millionen eingelangt

Die Gläubiger hatten am Donnerstag einen Sanierungsplan des insolventen Unternehmens abgesegnet, wonach bis Dienstag 24.00 Uhr knapp 4,2 Mio. Euro aufgetrieben werden sollten. Gelingen hätte dies mithilfe der südamerikanischen BAGRUP Investments Kolumbien SA mit dem Deutschen Peter Barthel als Geschäftsführer sollen.

Da der Erlag des Geldes bis zum Ablauf der Frist um Mitternacht nicht erfolgt ist, startet nun der Verkauf des Traditionsunternehmens. Für den heutigen Mittwoch 14.00 Uhr wurde ein Gläubigerausschuss anberaumt, um die Veräußerung formell vom Gericht bestätigen zu lassen.

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