Niemetz: Heidi Chocolat erbt massive Schwedenbomben-Baustellen

Niemetz: Heidi Chocolat erbt massive Schwedenbomben-Baustellen

Die rumänische Meinl-Tochter Heidi Chocolat, die den maroden Schwedenbomben-Hersteller Niemetz übernommen hat, steht vor großen Aufgaben.

Denn ein maßgeblicher Teil der Gläubiger kritisiert die Entschuldung der bisherigen Fabriks-Liegenschaft massiv. Im Gegensatz zur Gläubiger- Mehrheit wurde die kreditgebende Bank zu hundert Prozent befriedigt und hat auch die bereits verpfändeten Markenrechte an Original Schwedenbomben und Manja freigegeben. Letztere Marke soll zudem mangels Markt-Akzeptanz kurz vor der Einstellung stehen.

Wie die neuen Eigentümer mit dieser Entscheidung umgehen, ist noch offen. Strittig ist auch die Finanz-Situation rund um die Privatvilla der Familie Niemetz im Salzkammergut, die bereits mit mehreren Millionen Euro an Hypotheken belastet gewesen sein soll.

Fakt ist, dass das Fabriksgelände in Wien Erdberg nur noch bis 2015 genutzt werden kann. Dann müssen die schon verkauften Werkshallen einem großen Bauprojekt weichen. Heidi Chocolat hat zwar eine Art Arbeitsplatz-Garantie für die Niemetz-Beschäftigten abgegeben – wie lange diese gilt, ist aber ebenfalls offen.

Immerhin hat Heidi Chocolat kolportierte fünf Millionen Euro in den Kauf investiert, ein neues Marketingkonzept und moderne Maschinen kosten weitere Millionen. Die Familie Niemetz selbst kümmert sich in Zukunft vorrangig um ihr eigenes Tierheim „Happy’s Farm“ in Salzburg.

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