Neue Details zu NÖ-Wohnbaudarlehen

Neue Details zu NÖ-Wohnbaudarlehen

Die Erlöse aus dem Verkauf der niederösterreichischen Wohnbaudarlehen sind derzeit in drei Fonds veranlagt und werden von 21 nationalen und internationalen Asset Managern verwaltet.

Der Vermögensverwalter mit dem größten Anteil managt 15 Prozent der Gesamtsumme von zur Zeit 3,3 Mrd. Euro. Ursprünglich war das zwischen 2002 und 2007 in vier Tranchen veranlagte Geld auch in vier Fonds angesiedelt, der zweite - und mit den 245 Mio. Euro aus der Rückkaufaktion der Wohnbaukredite kleinste - wurde aber vergangenen September aufgelöst.

Die Veranlagung erfolgt grundsätzlich nach den Bestimmungen des Pensionskassengesetzes und den Veranlagungsrichtlinien des Landes aus dem Jahr 2009. Vorgesehen ist naturgemäß, das Vermögen zum größtmöglichen Nutzen des Landes zu veranlagen, wobei auf Sicherheit, Rentabilität und Liquidität sowie auf eine angemessene Mischung und Streuung der Vermögenswerte zu achten ist. Betont wird auch der Aspekt der Langfristigkeit bei den zu erwartenden Erträgen. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird jährlich von einer Wirtschaftskanzlei überprüft, die das auch für das vergangene Geschäftsjahr bereits bestätigte.

Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Fibeg hat mit Stichtag 31. Oktober 2012 (Ende des vergangenen Geschäftsjahrs 2011/2012) aufgelistet, wie die Gelder derzeit veranlagt sind. Grob zusammengefasst waren 71 Prozent in Anleihen inklusive Geldmarkt investiert, 20 Prozent in Aktien inklusive Alternativen Investments (laut den Veranlagungsrichtlinien wären 40 Prozent möglich) und neun Prozent in Immobilien.

Ein detaillierter Blick auf die Veranlagung zeigt, dass 18,3 Prozent des Vermögens am Geldmarkt liegen, das Risiko liegt hier praktisch bei Null, Gewinn ist aber auch keiner möglich. Unternehmensanleihen machen 16,6 Prozent aus, Finanzanleihen 7,6 Prozent, Staatsanleihen 8,6 Prozent. Wie hoch das Risiko dabei ist, ist von den konkreten Investitionen abhängig und somit schwer einschätzbar. Generell als riskanter kann man die 8,6 Prozent, die in Strukturierten Anleihen investiert sind, ansehen, genauso wie die Emerging Markets Anleihen (5,5 Prozent) und die High Yield Bonds and Loans (6 Prozent).

Der Anteil an Aktien ist laut Fibeg im vergangenen Jahr gestiegen. Der größte Teil davon liegt mit 6,2 Prozent in den USA. Aber auch europäische (2,9), japanische (0,2) und Aktien aus den sogenannten "Emerging Markets" (1,5), etwa Brasilien, Russland und Indien, sind im Besitz der Fonds. Mit 2,4 Prozent des Vermögens wird mit Rohstoffen spekuliert. Weitere 4,2 Prozent liegen in Hedge Funds. Als relativ sicher gelten grundsätzlich die 2,1 Prozent Wandelanleihen.

Haselsteiner und Waffenproduzent Glock sollen Flughafen Klagenfurt retten

Wirtschaft

Haselsteiner und Waffenproduzent Glock sollen Flughafen Klagenfurt retten

Regierung einig: Steuerreform vor Beschluss

Politik

Regierung einig: Steuerreform vor Beschluss

Slideshow
Shopping-Neuheiten: Diese Stores kommen heuer nach Österreich

Wirtschaft

Shopping-Neuheiten: Diese Stores kommen heuer nach Österreich