Nationalrat konstituiert sich mit Neos, Team Stronach und Monika Lindner

183 Nationalräte wurden angelobt. 52 davon stellt die SPÖ, 47 die ÖVP, 40 die FPÖ, 24 die Grünen, 10 das Team Stronach, 9 die NEOS - und dann gibt es noch die "Wilde Monika" - Lindner.

Eine starke Frau steht an der Spitze des Nationalrats. Präsidentin Barbara Prammer mischt trotz ihrer Krebserkrankung weiter tapfer mit.

Ein Monat nach den Wahlen hat sich der Nationalrat konstituiert. Im Beisein des Bundespräsidenten wurden die Abgeordneten angelobt. Auch Monika Lindner gelobte die "Treue und gewissenhafte Erfüllung der Pflichten".

Zu den Klängen der Bundeshymne ist der Nationalrat am Dienstag in seine 25. Gesetzgebungsperiode gestartet. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) eröffnete die konstituierende Sitzung, an deren Beginn die Angelobung der 183 Abgeordneten stand. Prammer begrüßte die Mandatare und wünschte ihnen für ihre Arbeit "alles Gute" und "besten Erfolg".

"Sie werden geloben: Unverbrüchliche Treue der Republik, stete und volle Beobachtung der Verfassungsgesetze und aller anderen Gesetze und gewissenhafte Erfüllung ihrer Pflichten", lautete die vom ÖVP-Abgeordneten Jakob Auer als Schriftführer verlesene Formel. Die Abgeordneten antworteten einzeln mit den Worten "Ich gelobe".

Wie üblich hatten viele Mandatare florale Akzente gesetzt: Bei der SPÖ waren es rote Rosen, bei der ÖVP weiße, die am Revers steckten. Die Freiheitlichen trugen blaue Kornblumen mit rot-weiß-roter Schleife, die Grünen hatten Kräutersträuße auf ihre Pulte gestellt, und die NEOS schmückten sich mit den Bundesadlern aus ihrem "Abgeordneten-Package".

Ein ungewohntes Bild zeigte sich in den Abgeordnetenreihen, da - angesichts der laufenden Koalitionsverhandlungen - einige Regierungsmitglieder dort Platz genommen hatten. Ganz vorne saßen seitens der SPÖ etwa Kanzler Werner Faymann und Sozialminister Rudolf Hundstorfer, bei der ÖVP - als interimistischer Klubobmann - Vizekanzler Michael Spindelegger. Team-Stronach-Chef Frank Stronach und Neos-Obmann Mathias Strolz hatten ihre Plätze in der zweiten Reihe gefunden, ebenso wie die fraktionslose Abgeordnete Monika Lindner in der letzten.

Die Zuschauertribünen waren dicht gefüllt. In der Mittelloge hatte Bundespräsident Heinz Fischer Platz genommen. Anwesend waren auch die bisherigen bzw. früheren Nationalratspräsidenten Fritz Neugebauer und Robert Lichal (ÖVP) sowie Martin Graf (FPÖ) und Heide Schmidt (LIF), der frühere FPÖ-Chef Norbert Steger sowie LIF-Gründungsmitglied Friedhelm Frischenschlager.

Nach der Angelobung stand die Wahl des Nationalratspräsidiums auf dem Programm. Bei den Wahlvorschlägen gab es keine Überraschungen. Für das Amt der Präsidentin stellte sich Barbara Prammer (SPÖ) der Wiederwahl, für den Zweiten und Dritten Präsidenten waren es Ex-Klubchef Karlheinz Kopf (ÖVP) sowie Vize-Parteichef Norbert Hofer (FPÖ).

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