Mitterbauer: "ÖIAG ein wirkliches Erfolgsmodell"

Mitterbauer: "ÖIAG ein wirkliches Erfolgsmodell"

Einstieg von America Movil bei der Telekom: "Die leben ja nicht im Urwald"

ÖIAG-Aufsichtsratschef Peter Mitterbauer verteidigt trotz der Korruptionsskandale die Privatisierungen unter der schwarz-blauen Regierung. "Der Staat in seiner Macht gehört trotzdem immer wieder reduziert", sagte Mitterbauer in einem Interview mit der Tageszeitung "Der Standard" (Wochenendausgabe). "Es würde in der Post keine gravierende Veränderung bringen, wenn man dort von 51 auf 26 Prozent Staatsanteil geht", glaubt Mitterbauer. Bei den ÖBB könnte man den ganzen Güterverkehr privatisieren.

Vom Abgang des bisherigen ÖIAG-Chefs Markus Beyrer sei er überrascht gewesen, sagte Mitterbauer. Immerhin habe Beyrer aber den Einstieg des mexikanischen Investors America Movil bei der Telekom Austria zustande gebracht. Für die Telekom sei America Movil "die langfristig beste Variante". "Die leben ja nicht im Urwald."

Die Staatsholding ÖIAG ist nach Ansicht ihres Aufsichtsratschefs "ein wirkliches Erfolgsmodell" und ihre Abschaffung wäre "für den heimischen Kapitalmarkt ein ganz negatives Signal", da die ÖIAG-Unternehmen dann "wieder Teil der Hoheitsverwaltung würden. Das wäre wieder für den politischen Zugriff offen."

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