Milliardengrab Hypo Alpe Adria

Milliardengrab Hypo Alpe Adria

Die notverstaatlichte Kärntner Bank Hypo Alpe Adria hat bereits fast drei Milliarden Steuergeld verschlungen. Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung heute, Dienstag, wird zudem eine Kapitalerhöhung von 700 Millionen Euro genehmigt.

Die neue Geldspritze vom Eigentümer, dem Bund, ist für die Erstellung der Halbjahresbilanz notwendig. Der Verlust hatte in den ersten sechs Monaten 2013 nämlich mehr als die Hälfte des Grundkapitals von 970 Millionen Euro aufgezehrt. Damit summiert sich die bisherige Hilfe vom Staat für die Krisenbank auf exakt 2,93 Milliarden Euro.

Zählt man alle kapitalwirksamen Hilfen zusammen, die seit dem Krisenjahr 2008 in die Hypo flossen, ergibt sich eine satte Summe von gut 4,5 Milliarden Euro. Von den bisher gezahlten öffentlichen Geldern (inklusive der heutigen 700 Millionen Euro) stammten 180 Millionen Euro vom Land Kärnten (die "Mitgift" bei der Zwangsverstaatlichung 2009) und der Rest, 2,75 Milliarden Euro, vom Bund. Der frühere Eigentümer, die BayernLB, pumpte im Jahr 2008 noch 700 Millionen Euro und im Jahr 2009 dann 825 Millionen Euro in die marode Bank. Von der Grazer Wechselseitigen flossen 30 Millionen Euro.

Nicht eingerechnet sind die öffentlichen Haftungen, die schrittweise reduziert werden sollen. Im Halbjahr werden sie rund 15 Milliarden Euro betragen, hieß es heute aus der Bank zur APA.

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