Michael Treichl als "Headhunter" für Karl-Heinz Grasser

Michael Treichl als "Headhunter" für Karl-Heinz Grasser

Im Finanstrafverfahren gegen Karl-Heinz Grasser erklärt Julius Meinl, wie es zur Partnerschaft mit Karl-Heinz Grasser kam: „Nach seinem Ausscheiden als Minister im Jänner 2007 kam Michael Treichl telefonisch auf mich zu und fragte mich nach meinen Kontakten zu Grasser...

Es war seine Idee, den ehemaligen Finanzminister von Österreich bei Geschäften an Bord zu haben. Als quasi Door-Opener“ (Einvernahmeprotokoll). Sein „langjähriger Freund“, Bruder von Erste-Boss Andreas Treichl, suchte die Nähe zu KHG. „Ich stellte den Kontakt her“, sagt Meinl laut Protokoll. Beim ersten Gespräch zwischen KHG und Treichl in London war er sogar dabei. „Vereinbart wurde, dass Grasser und die Meinl Bank die Meinl Power Management gründen und Treichl im Board des Fonds tätig ist.“

Über den zypriotischen Briefkasten Man Angelus, der einer KHG-Stiftung in Liechtenstein gehört, hielt Grasser seinen MPM-Drittelanteil, was die Finanz nun wegen des Verdachts der Abgabenhinterziehung prüft.

Michael Treichl wollte offenbar enger mit dem Ex-Minister zusammenarbeiten. Meinl: „Ob Treichl damals Grasser engagieren wollte oder nicht, weiß ich nicht mehr genau. Ich habe das Ganze nicht an vorderster Front miterlebt.“

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