Mariahilfer Straße: Parteien starten ihre Kampagnen

Mariahilfer Straße: Parteien starten ihre Kampagnen

Während man sich ab 12. Februar in einer Ausstellung der Stadt Wien direkt an Ort und Stelle ein Bild der neuen "Mahü" machen kann, sind auch die Stadtparteien nicht untätig geblieben. Die Grünen werben schon seit Wochen, jetzt starten auch SPÖ, ÖVP und FPÖ Kampagnen.

Unter dem Titel " Design und Gestaltung: Die neue Mariahilfer Straße " sollen auf Höhe Hausnummer 103 unter anderem Pläne und Abbildungen der geplanten Neugestaltung gezeigt werden - bis ins kleinste Detail. Denn neben der Anordnung der Schanigärten und Aufenthaltsbereichen soll etwa auch schon das Design der neuen Lampen und Bänke zu sehen sein. Ein maßstabsgetreues Modell eines Teils der neuen "Mahü" soll Ein- und Überblick geben. Begleitet wird die Präsentation auch von Geschichte: Fotos zeigen die Verkehrshistorie der Straße seit 1850. Beispiele von Verkehrsberuhigungsprojekten aus anderen Städten sollen gutes Vorbild sein.

"Wahlkampf"-Video der Grünen

Damit scheint nun endgültig die heiße Phase der Abstimmung zur Fußgängerzone Mariahilfer Straße erreicht zu sein, denn auch die Stadtparteien bleiben nicht länger untätig. Die grünen Plakate hängen schon seit einiger Zeit, inzwischen hat man das Werbeprogramm durch persönliche Hausbesuche und Infogespräche ersetzt. Der Koalitionspartner SPÖ hat sich bis jetzt dagegen eher zurückgehalten, das soll sich ändern.

Plakatiert und inseriert wird die Linie von Bürgermeister Michael Häupl: "Die beste Lösung für die Mariahilfer Straße: 1. Echte Fußgängerzone 2. Mit Querungen 3. Ohne Radfahren". Dazu kommen Infos per Post und Freecards in Lokalen - zudem können die Menschen auch das Servicecenter nahe der Mariahilfer Straße aufsuchen. Das Budget liege "weit unter 50.000" Euro, betonte die Sprecherin, es sei weder eine groß angelegte Werbekampagne noch ein "Zwischenwahlkampf". "Wir wollen einfach ganz klar und punktiert die aus unserer Sicht beste Lösung kommunizieren."

Auch die ÖVP setzt auf Plakate - statt zu einer bestimmten Entscheidung aufzurufen, prangert man hier aber vor allem die hohen Kosten der Befragung an. "Die Menschen zu Fragen kostet keine Millionen, Frau Vassilakou", heißt der Slogan. Auch Broschüren sollen an die Anrainerhaushalte verschickt werden. Der einzige ausgesprochene Gegner der Verkehrsberuhigung - die Wiener FPÖ - will dagegen mit Infoständen direkt vor Ort, Inseraten und ebenfalls Broschüren punkten.

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