Maria Fekter: "Mit Sicherheit wird die ÖIAG nicht aufgelöst"

Maria Fekter: "Mit Sicherheit wird die ÖIAG nicht aufgelöst"

"Mit Sicherheit wird die ÖIAG nicht aufgelöst", sagt Fekter in einem Interview mit den "Vorarlberger Nachrichten" und der "Tiroler Tageszeitung". Der SPÖ sei die ÖIAG deshalb ein Dorn im Auge, weil sie dort nicht hineinregieren und Posten besetzen könne.

"Wer will, dass das heillos gescheiterte Konzept des vorigen Jahrhunderts wieder aufleben soll, also dass sich Parteizentralen als Firmenmanager versuchen, der soll das laut sagen. Ich bin für dieses alte Modell nicht zu haben."

Die ÖIAG habe einen Privatisierungsauftrag, sagt Fekter in dem Interview und widerspricht damit einer Einschätzung, die die ÖIAG selbst vor einer Woche beim Einstieg des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim in die Telekom abgegeben hat. Die ÖIAG erfülle jedenfalls ihre Aufgaben "sehr professionell", erklärt die Finanzministerin: "Ich werde sicher keine ÖIAG-Unternehmen an die Ministerialbürokratie übergeben".

Auf die Frage, ob die geplante EU-Reform einer Volksabstimmung unterzogen werden solle, antwortet Fekter ausweichend, man werde sich das "anlassgegeben anschauen". Sie wolle aber den Souverän, "die Bevölkerung jedenfalls mitnehmen auf unserem Weg nach Europa", erklärt sie. Nationalismus sei "kein guter Ratgeber".

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