Lindner zieht Kandidatur für Team Stronach zurück

Lindner zieht Kandidatur für Team Stronach zurück

Ex-ORF-Chefin Monika Lindner zieht ihre Kandidatur für das Team Stronach zurück. "In der gestrigen Aussage des Klubobmanns Lugar, die in keiner Weise abgesprochen war, hat sich gezeigt, dass die Erwartungshaltung zumindest von einem Teil des Teams Stronach mit meinen Intentionen, warum ich der Einladung von Frank Stronach in sein Team gefolgt bin, nicht deckt", so Lindner.

"Ich kann daher ein Mandant, sollte es dazu kommen, unter diesen Voraussetzungen nicht annehmen. Ich bedaure die Entwicklung, respektiere Frank Stronach und sein politisches Engagement und wünsche ihm trotz allem einen erfolgreichen Wahlkampf."

Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar hatte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz erklärt, Lindner solle als "Speerspitze" eingesetzt werden. Sie stehe für das System ORF, für das System Raiffeisen und das System Erwin Pröll. Von ihrem Wissen als Insiderin in diesen Bereichen wolle das Team Stronach profitieren, erklärte Lugar. Das sei ein Schritt, das System besser zu verstehen, um es dann verändern zu können.

Lindner wurde auf den aussichtsreichen Platz 3 der Bundesliste gesetzt. Mit ihrem Ausscheiden steigen die Chancen der nächstgereihten auf ein Mandat - das sind der Wirtschaftsanwalt Georg Vetter, der Abgeordnete Christoph Hagen, der Arzt Marcus Franz und die Ex-Miss-World Ulla Weigerstorfer.

Lindner bleibt auf Liste, kann aber auf Mandat verzichten

Die Ankündigung die Kandidatur zurückzuziehen, ist eine politische Erklärung, ändert aber nichts an der Wahlliste. Lindner bleibt formal auf der Bundesliste des Teams Stronach, kann damit am 29. September gewählt werden und auch Vorzugsstimmen bekommen. Will sie nicht für Stronach in den Nationalrat, kann sie aber auf ihr Mandat verzichten - oder allenfalls auch als "wilde" Abgeordnete in das Hohe Haus einziehen.

Denn mit dem Abschluss und der Veröffentlichung der Bundeslisten - wo Lindner für Stronach auf dem aussichtsreichen Platz Drei steht - können Kandidaturen nicht mehr zurückgezogen werden, erklärte Robert Stein, der Leiter der Wahlabteilung im Innenministerium. Von den Wahlvorschlägen streichen lassen können sich Bewerber erst nach der Wahl. Die Bundeslisten war am Mittwoch um 16.00 Uhr veröffentlicht worden.

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