Kirche treibt Grundpreise in Niederösterreich hoch

Kirche treibt Grundpreise in Niederösterreich hoch

Rund drei Euro soll die Kirche pro Quadratmeter zahlen, unter zwei Euro halten die Landwirte für üblich.

Die Diözese konterte jüngst in einem Schreiben: In diesen Durchschnittspreisen seien aber "weithin übliche schwarze Zuzahlungen zum offiziellen Kaufpreis“ nicht enthalten.

Der Angriff zwingt jetzt wiederum den obersten Bauernvertreter dazu, Stellung zu beziehen. Bauernbund-Präsident Jakob Auer wird laut trend-Informationen in einem Brief an Kardinal Christoph Schönborn demnächst seine Verwunderung über die Position der Kirche zum Ausdruck bringen.

Das direkte Duell kommentieren will der ÖVP-Nationalratsabgeordnete nicht, in der Sache gehe es ihm jedoch um das Stoppen eines gefährlichen Trends: Bereits 30 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Österreich seien in "Fremdbesitz“. Auer: "Ich warne vor einer Situation, wo Bauern zu Leibeigenen ihrer Felder werden.“ Und: "Nur solange Äcker von Bauern bewirtschaftet werden, ist auch eine Versorgung mit regionalen Lebensmitteln garantiert.“ Gerade der aktuelle Pferdefleischskandal zeige die Auswüchse industrieller Großproduktion.

Das Grundproblem des Interessenvertreters in der Causa: Die Verkäufer des Bodens an die Kirche sind die Bauern selbst.

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